Griechenland befindet sich weiterhin in einer schwierigen Situation. Die Staatsschulden können kaum refinanziert werden und deswegen leidet die gesamte Wirtschaft. Nun soll die EZB Griechenland helfen. Die Europäische Zentralbank soll weiterhin griechische Staatspapiere als Sicherheit für die Darlehen akzeptieren, auch bei einer geringeren Bonität als die der A Klasse. Die Regelung wurde bereits seit Oktober 2008 vorbereitet.

Die EZB kündigt an, dass die lockeren Regelungen für Darlehen weiterhin erhalten bleiben, um damit Griechenland zu unterstützen. Die Anforderungen wurden im Oktober 2008 gelockert um den Staaten in der Finanzkrise zu helfen. Nun sollen sie weiter in Kraft bleiben, falls sich die Staaten wieder Geld leihen wollen, von der Europäischen Zentralbank.

Der EZB-Präsident, Jean-Claude Trichet, war im Europäischen Parlament zu Gast und kündigte dies an. Die genauen technischen Details sind noch nicht entschieden, aber spätestens bei der Zinsentscheidung am 8. April sollen sie veröffentlicht werden.

In der Finanzkrise hat die EZB ihre Regelungen für Kredite gelockert und sich entschieden Sicherheiten für Darlehen zu akzeptieren, selbst wenn sie in die Bonitätsklasse BBB- fallen. Darauf wurde im Mai 2009 beschlossen diese Regelung bis 2010 bei zu behalten.

Nun wurde die Regeleung weiter verlängert und sie soll wenigstens bis Ende 2010 in Kraft bleiben. Ab dem Januar 2011 bereitet die EZB auch abgestufte Abschläge für Sicherheiten. Trichet erklärte: “damit wird sichergestellt, dass das Euro-System weiterhin angemessen geschützt wird”.

Die EZB bemüht sich den Euro stabil zu halten während die Länder der EU mit riesigen Defiziten kämpfen. Kaum ein Land der EU hat es geschafft die Anforderungen des EU Stabilitätspaktes zu erfüllen. Einige davon befinden sich aber in einer besonders schweren Lage. Griechenland ist das bekannteste Beispiel aber auch Länder wie Portugal, Spanien oder Irland haben große Probleme.

Deren Wirtschaften leiden stark unter der Krise und dies beeinflusst auch den Euro stark. Darunter leiden aber alle Länder. Wegen dem Euro können die Länder aber ihre Währung nicht entwerten um wieder auf die Beine zu kommen. Dies liegt daran, dass sie keine eigene Währung haben, da sie den Euro nutzen.

Experten erklären, dass der Euroraum noch kein optimales Währungsgebiet ist, da die Länder sehr verschiedene Wirtschaften haben. Dies bedeutet, dass wenn es der einen Wirtschaft gut geht, die andere leiden kann. Lösungen für die Probleme  können aber nicht gefunden werden, weil es keine gemeinsamen Ursachen sind. Auf lange Sicht wird aber erwartet, dass der Euro Raum stabiler wird und somit weniger Probleme schaffen wird.