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In Deutschland ist der Bausparvertrag die meist genutzte Lösung um an das Eigenheim zu kommen. Ohne den Bausparvertrag können sich die meisten Bundesbürger ein Haus oder eine Wohnung nicht leisten. Zum Beispiel waren die Bauspar-Einlagen in ganz Deutschland etwa 123 Milliarden Euro wer, erklärt der Bundesverband der deutschen Banken. Dazu kündigt der Bankverband an, dass man den Bausparvertrag laut dem Gesetz auch an Verwandte übertragen kann.

Das bedeutet also, dass man den Bausparvertrag an Verwandte umleiten kann, so dass diese von dem Vertrag profitieren können. Wenn man also den Bausparvertrag nicht weiter führen will oder kann, ist es möglich ihn an Verwandte zu überlassen. Somit haben sie Anspruch auf den zinsfreien Kredit, aber nur unter bestimmten Bedingungen. Es ist auch möglich den Bausparvertrag an einen Dritten zu übergeben, aber die Bank darf selber entscheiden ob sie dem zustimmt oder nicht. Es ist aber so, dass die Bausparkasse in den meisten Situationen einer Übertragung an Dritte zustimmt. Es muss aber nicht immer so sein.

Es gibt aber Bedingungen die eingehalten werden müssen, wenn man den Bausparvertrag übertragen will. Der neue Vertragspartner muss über ein gewisse Zahlungsfähigkeit verfügen und muss ein Angehöriger sein, also laut der § 15 Abgabenordnung (AO),gelten Ehepartner, Verlobter, Kind oder Geschwister.

Wenn es um andere Dritte geht, die nicht Angehörige sind, liegt es an der Bank das Vorhaben zu akzeptieren oder nicht. Man kann also nicht darauf vertrauen, dass es passieren wird und bei jeder Bausparkasse ist die Politik etwas anders. Genaue Informationen bekommt man in jedem Fall bei dem jeweiligen Bausparinstitut. Deshalb sollte man nachfragen und das kann man auch tun bevor man einen Bausparvertrag unterzeichnet. Allerdings ist es möglich, dass die Bank ihre Politik in der Zeit ändert. Wenn man also tatsächlich an dieses Schritt denkt, sollte man sich aktuelle und genaue Informationen besorgen.

Hilfe bei der Übergabe eines Bausparvertrages kann auch ein Kreditberater leisten, aber seine Möglichkeiten zu helfen sind begrenzt. Deshalb suchen die meisten Menschen ihre eignen Informationen und beraten sich mit ihrem Bausparinstitut.

Falls man den Bausparvertrag an jemanden überlassen will, der kein Angehöriger ist, hat man weniger Optionen. Allerdings muss die Bank akzeptieren, dass man den Bausparvertrag an einen Angehören überlässt. Trotzdem sollte man diesen Schritt mit der Bank absprechen. Man muss aber auch wissen welches die Rechte sind die man hat und welche Optionen man für die Überlassung der Bausparverträge hat.

Die Deutsche Regierung und Frankreich haben festgestellt, dass die Krise in Griechenland mit einem Missbrauch von Finanzinstrumenten wie Leerverkäufe und Kreditausfallversicherungen zusammenhängt. Die zwei Regierungen wollen nun gegen diese Instrumente vorgehen, sie wenigstens eindämmen. Selbst wenn Europa dagegen ist, wollen Frankreich und Deutschland sich durchsetzten und es im Notfall auch im Alleingang durchziehen.

Die Krise in Griechenland wurde zwar nicht durch den spekulativen Handel mit diesen Finanzinstrumenten direkt verursacht, aber viele Experten sind sich einig, dass sie die Krise verschärft haben, was auch schlecht genug ist. Ungedeckte Leerverkäufe von Aktien und Kreditausfallversicherungen haben die Lage in dem Land verschlimmert und damit auch den Euro beschädigt. Viele Griechische Banken sind davon betroffen.

Die Süddeutsche Zeitung berichtet, dass Deutschland und Frankreich gegen diese Spekulationsgeschäfte vorgehen wollen. Der Handel mit diesen Finanzinstrumenten soll eingedämmt werden. Es ist noch nicht klar ob die zwei Staaten planen den Handel mit einigen Arten von Wertpapieren zu verbieten oder nur zu reduzieren.

Angela Merkel und Nicolas Sarkozy haben einen Brief an EU Kommissionschef Jose Manuel Barroso geschrieben, in dem sie die Kommission auffordern etwas gegen den Handel mit diesen gefährlichen Finanzinstrumenten zu unternehmen.

Jean Claude Juncker ist auch einer der Verfasser des Briefes und Teil der Initiative. Er ist der Vorsitzende der Euro Gruppe. Dazu hat auch der Ministerpräsident Georgios Papandreou aus Griechenland den Brief unterschrieben. Es soll eine Richtlinie geben, die den Handel mit ungedeckten Leerverkäufen von Aktien verbietet. Der Handel mit den Kreditausfallversicherungen soll ebenso wie Finanzgeschäfte ohne Einschaltung der Börse reduziert werden.

Ab Ende des Monats gibt es in Deutschland bereits Maßnahmen gegen diese Finanzinstrumente: ab April müssen die Leerverkäufe gemeldet werden. Die Marktteilnehmer müssen das BaFin darüber informieren wenn Netto Leerverkaufspostionen ab 0,2 % vorgenommen werden. Ab 0,5 % müssen die Aktionen veröffentlicht werden. Falls es die Behörde dann für nötig hält, kann sie dann gegen diese Leerverkäufe eingreifen.

Bei Leerverkäufen werden Aktien verkauft, die die Bank nicht besitzt. Damit wird der Kurs der Aktie beeinflusst und die Bank kann die Wertpapiere dann günstig kaufen.

Sarkozy und Merkel sollen gegeben falls auch allein gegen diese Spekulationen vorgehen, falls die Kommission nichts unternimmt. Kritiker sind allerdings skeptisch, dass es so einfach passieren wird. Allerdings sind mehrere Länder an solchen Maßnahmen interessiert, selbst wenn die Finanzlobby sehr stark ist.

Damit wird es ein spannender Kampf werden.

Der Frühling 2010 bringt in der Finanzwelt einige Änderungen. Viele Finanz Institute haben im Januar oder im Februar schlechte Zahlen veröffentlicht. Nun planen sie Änderungen in ihrem Angebot um produktiver zu werden und wieder auf Profit zu kommen.

Ein Beispiel ist die Comdirect Gruppe die im Februar ihre Geschäftszahlen veröffentlicht hat. Nach der Veröffentlichung ist die Zahl der Kunden bei der Bank gesunken, da einige ihr Vertrauen verloren haben und zu einer anderen Bank gegangen sind. Von den mehr als 2 Millionen Kunden der Comdirect Bank sind etwa 5.000 gegangen. Nun hat die Bank laut eigener Angabe, etwa 2.144.900 Kunden. Allerdings hat die Kredit Bank Comdirect nur Kunden in der Sparte für institutionelle Kunden verloren, die unter der ebase GmbH funktioniert. Bei der Verbrauchersparte soll es keinen Kundenverlust gegebenen haben.

Allerdings sieht es bei der Comdirect Gruppe trotzdem nicht besonders gut aus, im Bereich der Verbraucher. Die Wertpapierorders für Privatkunden haben abgenommen. Etwa 79.000 weniger Aufträge wurden hier aufgenommen, trotz der Tatsache, dass die Zahl der Depots bei der Bankgruppe um etwa 1.250 stieg.

Reuters, die Nachrichten Agentur, kündigt aber an, dass dies der Trend auf dem Markt ist und dass die Situation nicht einzig und allein bei der Comdirect Bank anzutreffen ist. Im Februar wurde im Bankensektor festgestellt, dass es ein geringeres Handelsvolumen gibt. Die Orderzahlen sollen gesunken sein, und das um etwa 7 Prozent.

Im Fall der Comdirect Bank ist auch etwas Positives festzustellen: es sind neue Girokonten hinzugekommen, etwa 7.400. Die Comdirect Bank verwirtschaftet jetzt rund 551.200 Girokontos. Dazu ist auch die Zahl der Tagesgeld Konten gestiegen, etwa um 5.900. mehr. Im Februar verwaltete das Institut 22,38 Milliarden Euro in Form von Kundenvermögen. Die Kundeneinlagen sind aber auf 9,14 Euro gefallen, im Vergleich zu dem vorigen Monat.

Die Comdirect Bank muss sich nun an die neue Situation anpassen. Andere Banken haben ihr Angebot reduziert um es übersichtlicher zu machen und um dadurch neue Kunden zu gewinnen. Allerdings wird es schwierig massive Änderungen in den Zahlen zu produzieren, während der gesamte Finanzmarkt in Deutschland eher still steht, da die Kunden auf Transaktionen und andere Finanzprodukte verzichten. Nach dem sich alle Banken neuordnen, könnte der Markt langsam wieder in fahrt kommen, aber was Kredite angeht wird es noch dauern, bis diese wieder auf das vorige Niveau kommen.”mde

Die Deutsche Wirtschaft bringt wieder dunkle Wolken über die Finanzwelt. Auf den Finanzmärkten sind die Analysten mit den Resultaten der Deutschen Unternehmen nicht zufrieden. Der ZEW Konjunkturindex ist in dem Februar nach unten gegangen im Vergleich zu dem Wert aus dem Januar. Die Finanzwelt reagiert damit auf die Staatsverschuldung, den Euro und die Probleme im Deutschen Arbeitsmarkt.

An den deutschen Börsen sind die Experten für dieses Jahr nicht optimistisch. Ein bedeutender Aufschwung soll in 2010 nicht kommen, so dass die Broker kaum Gewinne an der Börse erwarten.

Im Februar ist der ZEW Konjunkturindex wieder gefallen, und zwar auf 45,1 Punkte. Im Januar stand er bei 47,2 Punkten. Der ZEW Index wird von dem Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung zusammengestellt. Nun befindet sich der Wert des Index auf dem niedrigsten Niveau seit Juli 2009, da er schon seit fünf Monaten konstant abnimmt.

Der ZEW Chef Wolfgang Franz erklärt: „Zwar haben wir bei der Wirtschaftskrise das Schlimmste hinter uns, aber die Sorgen über die Arbeitsmarktentwicklung, Staatsverschuldung und den Euro sind nicht geringer geworden”.

Für den Index werden Analysten und Anleger befragt. Diese sind pessimistisch vor allem was die Märkte für Konsum, Handel und Autoindustrie angeht. Doch auch die Stahlindustrie und die Chemiebranche sind gefährdet, da diese stark von dem Export abhängen.

In dem jetzigen ZEW wurden die Meinungen von etwa 300 Investoren und professionellen Anlegern synthetisiert. Diese sind etwas optimistischer über die aktuelle Lage, aber pessimistischer für die Zukunft. Der Lageindex befindet sich nun auf minus 54,8 Punkte, also um 1,8 Punkte besser als im Januar.

Der ZEW Index ist einer der wichtigsten Indikatoren für die Stimmung in der Deutschen Wirtschaft und ist relevant da Analysten und Anleger befragt werden. Diese sind wieder weniger optimistisch, aber das gilt nicht nur für Deutschland sondern für den gesamten Euroraum. Die Konjunkturerwartungen für den Euroraum ist um 6,2 Punkte gefallen und erreichte 40,2 Punkte. Die Lagebeurteilung stieg aber auch hier leicht an, um fast einen ganzen Punkt.

Die Deutsche Wirtschaft soll also in 2010 stagnieren. Dies wird für viele Unternehmen Probleme schaffen und der Arbeitsmarkt wird wohl nicht wieder zum Leben kommen.