Die Zinsen für Baukredite sind weiterhin niedrig und eine Studie zeigt, dass die Deutschen weiterhin offen für den Kauf einer Immobilie sind. Allerdings hat die Kaufstimmung für Immobilien in Deutschland seit Jahresbeginn doch etwas abgenommen. Trotzdem wünschen sich die Deutschen in eine eigene Immobilien anzulegen.

Die Comdirect Bank hat wieder den Stimmungsindex für Baufinanzierungen veröffentlicht. Alle zwei Monate wird dieser Index von der Bank zusammengestellt. Dabei wird ermittelt welche Finanzierungsoptionen für Immobilien die Menschen bevorzugen und wie sie allgemein zum Thema Baufinanzierung stehen. Der Index kann somit einen Eindruck über die weitere Entwicklung des Immobilienmarktes gebe.

Etwa 47 Prozent der befragten Menschen sagten, dass sie der Meinung sind, dass der jetzige Zeitpunkt angemessen für einen Immobilienkauf ist. Sie würden also in ein Haus oder eine andere Wohnung investieren, wenn sie Geld hätten. Vor zwei Monaten, also im Januar lag der Wert aber höher, und zwar bei etwa 53%. Nun sind 6,4 Prozent der Befragten etwas skeptischer. Die Experten der Comdirect Bank erklären aber, dass ein Aufwärtstrend langfristig doch noch zu erkennen ist und dass die jetzige Flaute dies nicht ändert.

Die Mehrheit der Befragten ist der Meinung, dass ein Hypothekendarlehen das beste Mittel der Finanzierung für eine Immobilie ist. Etwa 56 Prozent sind dieser Meinung. Gleich dahinter folgen aber Bausparvertrag und Einsatz eigener finanzieller Rücklagen. Den Bausparvertrag würden 54Prozent der Befragten wählen, während 53 Prozent eher auf eigene Finanzielle Mittel zurückgreifen würden. Öffentliche Fördermittel sind deutlich weniger beliebt. Nur etwa 36 Prozent der Befragten bevorzugen diese Methode für die Finanzierung der Immobilie.

Allgemein ist es in diesem Jahr weiterhin schwierig eine Immobilienfinanzierung zu bekommen. Die, die rechtzeitig angefangen haben, können ihren Sparplan weiterführen und eine Immobilie erwerben. Viele wurden aber von den Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt in Deutschland zurückgeschreckt. Somit ist die Nachfrage auch gesunken.

Das Problem der Kredite ist aber weiterhin das größte Problem auf dem Markt. Die Finanzinstitute investieren weniger. Alternativen zu diesen Finanzierungen gibt es kaum. Privatkredite können zum Beispiel in diesem Bereich die Institutionellen Kredite nicht ersetzen. Ein Ende des Problems ist nicht wirklich in Sicht, denn die Wirtschaft allgemein ist immer noch unsicher. Viele Finanzinstitute investieren eher in anderen Ländern, selbst wenn Immobilien in Deutschland weiterhin als gute Anlage gelten. Studien zeigen, dass sie immer noch sehr begehrt sind und dass die Deutschen die Anlage in Immobilien bevorzugen, egal ob sie sie später vermieten wollen oder selber bewohnen wollen.