OnTV24.de

tägliche Infos aus der Welt der Finanzen

Browsing Posts tagged Bank

Hier noch eine neue Finanznachricht, die ich noch schnell loswerden möchte, bevor ich zu meinem neuen Triathlon Coaching gehe. Später darüber mehr.

Die ING- DiBa AG kündigt Erfolge für das Jahr 2009. Einige Banken konnten in diesem Jahr gewinnen, während andere verloren haben. ING DiBa gehört laut eigener Angaben zu der ersten Kategorie. In 2009 stiegen sowohl die Einlagen der Kunden als auch die Kundenzahl bei der Bank.

In dem letzten Jahr hat Ing DiBa gut abgeschnitten. Die Einlagen sind auf 75,3 Milliarden Euro angestiegen. In dem Jahr 2009 sind insgesamt 10,9 Milliarden Euro zu dieser Summe hinzugekommen. Dies ist ein rekordstand für die ING DiBa. Dazu ist bei der Bank auch die Kundengesamtzahl gestiegen, etwa um 200.000. Damit wurden 6,9 Millionen Kunden erreicht. Im Bereich der Wertpapiere und Baufinanzierungen konnte die ING DiBa ihr Geschäft auch vergrößern und erreichte neue Rekordwerte.

Die ING DiBa musste aber einen Gewinnrückgang im vorigen Jahr erleben. Die Zahlen sind um ein Drittel gefallen. In 2008 konnte die Bank 412 Millionen Euro beziffern, während in 2009 nur 277 Millionen Euro erreicht wurden. Diese Ergebnisse haben enttäuscht, selbst wenn die restlichen Zahlen gut waren.

Die Kredit Bank erklärte aber, dass die Zahlen so erklärt werden können, dass die Prämie für Einlagensicherungsfonds um 30 Millionen Euro gestiegen ist. Dazu sind die Zinsen für Sparprodukte gestiegen. Damit sind Zahlungen von etwa 1,65 Milliarden Euro angefallen.

Trotzdem ist die Bankoptimistisch, dass das Jahr 2010 gute Ergebnisse bringen wird. Das Wachstum im Geschäft ist tatsächlich ein gutes Zeichen, erklären Experten und deuten darauf hin, dass viele Banken ihre Politiken ändern mussten und neue Strategien eingefahren haben um mehr Kunden zu erreichen und mehr Kunden davon abzubringen zu einer anderen Bank zu wechseln.

Die Direktbanken standen dazu Anfang des Jahres häufig in der Kritik, da sie schlechten Service bieten und ihre Kunden ein schweres Leben wegen zu wenigen Automaten haben. In dem Sinne ist es ein gutes Ergebnis, dass die ING DiBa ihre Geschäftszahlen erhöhen konnte und Einlagen sichern konnte. Diese können in diesem Jahr genutzt werden um das Geschäft weiter zu entwickeln und um vielleicht sogar ein besseres Gesamtergebnis zu erzielen.

Seit Anfang 2010 gibt es in Deutschland gesetzlich vorgeschriebene Beratungsprotokolle. Diese sollenden Banken dabei helfen einen besseren Service zu leisten. Die Zeitschrift Finanztest hat einige dieser Protokolle stichprobenartig analysiert. Die Ergebnisse werden in der April Ausgabe der Zeitschrift veröffentlicht. Die Finanz Zeitschrift hat aber bereits bekannt gegeben, dass die Ergebnisse der Analyse darauf deuten, dass die Protokolle ihren Zweck nicht erfüllen. Das Problem liegt laut Finanztest in der Art und Weise wie die Berater die Protokolle ausfüllen. Die Anleger finden kaum einen Nutzen für diese Protokolle.

In dem Praxistest von Finanztest wurden 16 Beratungsgespräche in insgesamt 8 Kreditinstituten analysiert. Insgesamt wurden in der Studie die Institute in 4 Bundesländern untersucht. In 6 von 16 Fällen lehnten die Berater der Bank das Protokoll vollkommen ab. Somit konnten in der Studie nur 10 Protokolle untersucht werden. Laut dem neuen Gesetz ist es Pflicht die Protokolle zu erstellen, wenn Kunden für Anlagen beraten werden. Das Beratungsprotokoll muss von dem Berater in der Bank genutzt werden wenn er dem Kunden Ratschläge gibt, was Wertpapiere, Anleihen oder Zertifikate angeht. Der Berater ist auch gesetzlich verpflichtet das Protokoll zu unterschreiben und dem Kunden zu geben, damit dieser es behalten kann. Damit sollen die Berater vorsichtiger und verantwortungsvoller mit ihren Job umgehen.

Finanztest stelle aber fest, dass die Protokolle nicht richtig ausgefüllt werden. Besonders unter dem Feld welches sich auf Risiken bezieht, haben die Berater nur einfache Phrasen hingeschrieben, ohne wirklich nützliche Informationen oder Erklärungen festzuhalten. Weiter stellte man in der Studie fest, dass viele Berater extra komplizierte Begriffe in Kombinationen nutzen, die ein einfacher Kunde nicht verstehen kann. Ein weiteres Problem war, dass viele Bankberater die Kunden aufgefordert haben das Protokoll selbst zu unterschreiben, ohne dass der Berater es auch unterschreibt. Damit besteht für den Kunden ein krasser Nachteil.

Die Banken fürchten die Protokolle, da ein richtig ausgefülltes Protokoll, welches von dem Bankberater und nicht von dem Kunden unterschrieben wird, kann dazu genutzt werden um die Bank zu verklagen, falls der Kunde falsch beraten wurde.

Die Zeitschrift Finanztest empfiehlt in ihrer April Ausgabe, dass man keine Geldanlage mehr unterschreibt, ohne dass man ein solches Protokoll bekommt. Dazu soll man es durchlesen und darauf achten, dass der Bankberater es unterschreibt. Der Kunde selbst soll das Protokoll nicht unterschreiben. Fall das Protokoll einfach nur Standardphrasen enthält, oder schlechte Formulierungen, sollte man den Bankberater auffordern das Protokoll schriftlich zu ergänzen.

Der Frühling 2010 bringt in der Finanzwelt einige Änderungen. Viele Finanz Institute haben im Januar oder im Februar schlechte Zahlen veröffentlicht. Nun planen sie Änderungen in ihrem Angebot um produktiver zu werden und wieder auf Profit zu kommen.

Ein Beispiel ist die Comdirect Gruppe die im Februar ihre Geschäftszahlen veröffentlicht hat. Nach der Veröffentlichung ist die Zahl der Kunden bei der Bank gesunken, da einige ihr Vertrauen verloren haben und zu einer anderen Bank gegangen sind. Von den mehr als 2 Millionen Kunden der Comdirect Bank sind etwa 5.000 gegangen. Nun hat die Bank laut eigener Angabe, etwa 2.144.900 Kunden. Allerdings hat die Kredit Bank Comdirect nur Kunden in der Sparte für institutionelle Kunden verloren, die unter der ebase GmbH funktioniert. Bei der Verbrauchersparte soll es keinen Kundenverlust gegebenen haben.

Allerdings sieht es bei der Comdirect Gruppe trotzdem nicht besonders gut aus, im Bereich der Verbraucher. Die Wertpapierorders für Privatkunden haben abgenommen. Etwa 79.000 weniger Aufträge wurden hier aufgenommen, trotz der Tatsache, dass die Zahl der Depots bei der Bankgruppe um etwa 1.250 stieg.

Reuters, die Nachrichten Agentur, kündigt aber an, dass dies der Trend auf dem Markt ist und dass die Situation nicht einzig und allein bei der Comdirect Bank anzutreffen ist. Im Februar wurde im Bankensektor festgestellt, dass es ein geringeres Handelsvolumen gibt. Die Orderzahlen sollen gesunken sein, und das um etwa 7 Prozent.

Im Fall der Comdirect Bank ist auch etwas Positives festzustellen: es sind neue Girokonten hinzugekommen, etwa 7.400. Die Comdirect Bank verwirtschaftet jetzt rund 551.200 Girokontos. Dazu ist auch die Zahl der Tagesgeld Konten gestiegen, etwa um 5.900. mehr. Im Februar verwaltete das Institut 22,38 Milliarden Euro in Form von Kundenvermögen. Die Kundeneinlagen sind aber auf 9,14 Euro gefallen, im Vergleich zu dem vorigen Monat.

Die Comdirect Bank muss sich nun an die neue Situation anpassen. Andere Banken haben ihr Angebot reduziert um es übersichtlicher zu machen und um dadurch neue Kunden zu gewinnen. Allerdings wird es schwierig massive Änderungen in den Zahlen zu produzieren, während der gesamte Finanzmarkt in Deutschland eher still steht, da die Kunden auf Transaktionen und andere Finanzprodukte verzichten. Nach dem sich alle Banken neuordnen, könnte der Markt langsam wieder in fahrt kommen, aber was Kredite angeht wird es noch dauern, bis diese wieder auf das vorige Niveau kommen.”mde

Die Mercedes Bank kündigt an, dass das Jahr 2009 für ihr eigenes Geschäft nicht so schlecht war. Die Stuttgarter Bank konnte die eigene Position auf dem Markt der Finanzen nicht nur konsolidieren, sondern sogar ausbauen.

Die Bank kündigt an, dass sie in dem vergangenen Jahr ein gutes Geschäft gehabt hat. Laut der Bank ist das Geschäft um etwa 6 Prozent gewachsen. Damit konnte die Mercedes Bank ihren Marktenteil verteidigen und weiter vor rücken. Nun erreichte die Mercedes Bank 53 Prozent der Finanzierungen und der Leasings des Mutterkonzerns Daimler.

In 2009 hat die Stuttgarter Bank zwar ihren Marktanteil ausbauen können und hat somit besser verdient, aber es gab auch Teile ihres Geschäfts bei denen das Jahr nicht so viel Erfolg gebracht hat. Ein Beispiel ist die Sparte LKW. Hier wurde die Bank mit einem Einbruch konfrontiert, da die Anzahl der der finanzierten LKWs um etwa 3 Prozent nach unten gegangen ist.

Insgesamt ist das Neugeschäft für Nutzfahrzeuge und Pkws bei der Stuttgarter Bank um ganze 10 Prozent gesunken und erreichte 8,1 Milliarden Euro.

Im Vergleich zu diesen weniger positiven Ergebnissen, hat die Mercedesbank aber in der Sparte Direktbanking ein gutes Geschäft gemacht. Im Direktbankgeschäft konnte die Bank ihre Einlagen um etwa 50 Prozent steigern, so dass etwa 12,6 Milliarden Euro erreicht wurden. Weiter ging es auch bei den Kundenzahlen nach oben und zwar um etwa 12 Prozent. Damit konnte die Autobank rund 1,2 Millionen Kunden erreichen. Die Gesamtsumme im Einlagengeschäft ging von 273.129 auf 645.8453 nach oben. Dies bezieht sich auf Tagesgeld oder Girokonten.

Nach den Ergebnissen für das vergangene Jahr, kündigt Mercedes auch die Pläne für seine Bank in 2010 an. In diesem Jahr soll das Angebot erweitert werden, so dass mehr Neukunden gewonnen werden können. Genau wie das Angebot erweitert werden wird, ist nicht bekannt.

Für das laufende Jahr soll es eine positive Evolution geben, da die Bank die Zahlungsfähigkeit ihrer Kunden gut bewertet. Selbst wenn der Rest der Finanzbranche Schwierigkeiten hat, vor allem was Kredite angeht, soll die Autobank auch weiterhin gute Kredite für seine Kunden anbieten, egal ob es Privatpersonen, Gewerbliche Kunden oder Mercedes Händler sind.

Die Autobank unterstützt auf diese Weise den Umsatz bei dem Mutterkonzern. Der Vorstandsvorsitzende der Mercedes Bank, Peter Zieringer, sagte dass die Kunden mehr Bedarf an einem guten und zuverlässigen Partner haben. Deshalb soll es möglich sein neue Marktanteile zu gewinnen.

Die Finanzkrise bringt den deutschen Banken nicht nur die Gelegenheit für neue Geschäfte, sondern auch die Not ihr Geschäft zu optimieren. Die Banken ändern ihre Produktpalette und ihr Angebot um sich an die weiteren Entwicklungen anzupassen. Ein Beispiel ist die Postbank, die ihr Angebot ändern wird.

Die Postbank soll ihr Angebot an Produkten vereinfachen und damit die Auswahl reduzieren. Dies ist Teil eines Plans der Postbank, sich strategisch neu zu richten. Damit soll die Produktpalette der Postbank einfacher werden und somit besser für die Kunden sein. Die Absicht der Postbank ist es mit einer vereinfachten Produktstruktur ihren Kunden besser zu dienen und besser auf ihren tatsächlichen Bedarf einzugehen. Das Bonner Institut hat erklärt, dass es mit den Sparprodukten beginnen wird. In diesem Bereich werden als erstes die Angebote für das DAX Sparbuch, Sparen 3000plus, das Quartal-Sparen und die Börsensieger entfernt werden. Damit wird das Angebot für Sparprogramme übersichtlicher.

Die Postbank will dann ihre Strategie auch in anderen Bereichen ändern. Bereits am 1. April soll das Girokonto Angebot der Bank geändert werden und an das Sparprogramm Angebot angepasst werden. Somit wird das Postbank Angebot einfacher. Der Mindestumsatz ab dem das Postbank Giroplus Konto gebührenfrei bleibt wird gesenkt. Im Moment ist es kostenfrei ab 1.250 Euro aber in Zukunft wird man es sogar ab 1.000 Euro nutzen können. Die Bargeldlosen Eingänge gelten als Umsatz, zum Beispiel das Gehalt, Beizüge oder die Rente. Durch diese Maßnahme werden mehrere Kunden das Girokonto der Postbank nutzen können und das Institut erhofft damit mehr Kunden zu gewinnen.

Etwa 4,9 Millionen Deutsche besitzen in diesem Moment, laut Postbank ein privates Girokonto bei dem Bankeninstitut. Allerdings gab es in 2009 um etwa 454.000 weniger neue Konten, als in dem Vorjahr. Laut Postbank wären das 21% weniger Kontoeröffnungen. Allerdings gab es auch weniger Kunden die auf ihr Konto verzichtet haben, so dass die Zahl der Konten nicht stark geschwankt ist.

Dies deutet darauf hin, dass wegen der Krise die Menschen etwas unsicherer geworden sind und eher bei ihrer Bank geblieben sind. Nun will die Postbank aber ihre Strategie ändern und neue Marktanteile erkämpfen. Durch die vereinfachte Strategie sollen neue Kunden angelockt werden und die alten besser bedient werden. Ob dies funktionieren wird, wird sich mit der Zeit zeigen. Allerdings ist es ein gutes Zeichen für den deutschen Banksektor, dass die Banken wieder an die Offensive denken und sogar konkrete Schritte in diese Richtung einlegen.