OnTV24.de

tägliche Infos aus der Welt der Finanzen

Browsing Posts in Geld

Die Kfz Versicherer haben seit einigen Jahren ihre Preise konstant gesenkt. Einige haben dies sogar als Preiskampf bezeichnet. Nun scheint aber die Zeit der billigen Versicherungen vorbei zu sein, denn die Versicherer heben die Preise für KFZ Versicherungen an. Das Handelsblatt berichtet über eine Studie der Unternehmensberatung Nafi und erklärt, dass die Versicherer die Preise angehoben haben.

Die Versicherer haben die Prämien für Neuwagen deutlich erhöht, erklärt die Studie. In der Studie der Nafi wurden 25.000 Kundenprofile berücksichtigt und es wurde jedes Mal ein Durchschnittstarif ermittelt. Damit wird ein Trend, der einige Jahre gedauert hat, beendet.

Im Bereich der Haftpflichtversicherung sind die Neutarife gestiegen. Im Vergleich zu dem letzten Jahr sind die Neutarife in 27 Fällen von 33 gestiegen. Der größte Anstieg lag bei 11 Prozent. Aber auch im Fall der Vollkaskoversicherungen oder des Haftpflichtschutzes sind die Prämien der Versicherer gestiegen. In diesem Bereich sind 60 von 71 Tarifen teurer geworden. Der größte Anstieg im Vergleich zu dem Jahr 2009 lag auch in diesem Bereich bei 11 Prozent. Im Bereich der Teilkasko und Haftpflichtpolicen haben die Tarife um bis zu 12,8 Prozent zugenommen. Etwa 54 von 61 Neutarifen sind in diesem Bereich gestiegen.

Die Versicherungen für Autos werden in Deutschland also teurer. Die Versicherer ändern ihre Strategien um wieder mehr Profit zu machen, nach dem der Schock der Finanzkrise sich gelegt hat. Allerdings gibt es immer noch Probleme bei Krediten für den Neuwagen oder auch bei anderen Autofinanzierungen. Deshalb ist der Markt hier noch nicht wirklich stabil.

Das Handelsblatt zitiert einen Sprecher des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft. Dieser erklärt, dass es in den Januar 2010 allgemein eine Preiserhöhung gegeben hat, die im Durchschnitt 1,8 Prozent war. Die Versicherer sollen dafür aber auch ihre Leistung verbessern, erklärte der Sprecher.

Ob das wirklich passieren wird ist ungewiss. Fakt ist die Versicherer brauchen mehr Kapital um ihr Geschäft wieder nach oben zu bringen und eine Preiserhöhung scheint das beste Mittel zu sein. Für die Neuwagen Besitzer ist das keine gute Nachricht, denn der Finanzmarkt ist noch unsicher.

Vor allem Kredite sind schwer zu bekommen und dies ist auch für die Finanzinstitute ein Problem. Investitionen sind auch heute noch unsicher und dies bedeutet nicht nur mehr Vorsicht, sondern auch ein geringeres Volumen für Investitionen. Somit ist es auch für Versicherer schwer ihr Geschäft zu betreiben.

Es ist unwahrscheinlich, dass die Preiserhöhung der Versicherungen eine Änderung der Nachfrage auf dem Automarkt produzieren wird, da die Tariferhöhungen meistens gering sind.

Die Zinsen für Baukredite sind weiterhin niedrig und eine Studie zeigt, dass die Deutschen weiterhin offen für den Kauf einer Immobilie sind. Allerdings hat die Kaufstimmung für Immobilien in Deutschland seit Jahresbeginn doch etwas abgenommen. Trotzdem wünschen sich die Deutschen in eine eigene Immobilien anzulegen.

Die Comdirect Bank hat wieder den Stimmungsindex für Baufinanzierungen veröffentlicht. Alle zwei Monate wird dieser Index von der Bank zusammengestellt. Dabei wird ermittelt welche Finanzierungsoptionen für Immobilien die Menschen bevorzugen und wie sie allgemein zum Thema Baufinanzierung stehen. Der Index kann somit einen Eindruck über die weitere Entwicklung des Immobilienmarktes gebe.

Etwa 47 Prozent der befragten Menschen sagten, dass sie der Meinung sind, dass der jetzige Zeitpunkt angemessen für einen Immobilienkauf ist. Sie würden also in ein Haus oder eine andere Wohnung investieren, wenn sie Geld hätten. Vor zwei Monaten, also im Januar lag der Wert aber höher, und zwar bei etwa 53%. Nun sind 6,4 Prozent der Befragten etwas skeptischer. Die Experten der Comdirect Bank erklären aber, dass ein Aufwärtstrend langfristig doch noch zu erkennen ist und dass die jetzige Flaute dies nicht ändert.

Die Mehrheit der Befragten ist der Meinung, dass ein Hypothekendarlehen das beste Mittel der Finanzierung für eine Immobilie ist. Etwa 56 Prozent sind dieser Meinung. Gleich dahinter folgen aber Bausparvertrag und Einsatz eigener finanzieller Rücklagen. Den Bausparvertrag würden 54Prozent der Befragten wählen, während 53 Prozent eher auf eigene Finanzielle Mittel zurückgreifen würden. Öffentliche Fördermittel sind deutlich weniger beliebt. Nur etwa 36 Prozent der Befragten bevorzugen diese Methode für die Finanzierung der Immobilie.

Allgemein ist es in diesem Jahr weiterhin schwierig eine Immobilienfinanzierung zu bekommen. Die, die rechtzeitig angefangen haben, können ihren Sparplan weiterführen und eine Immobilie erwerben. Viele wurden aber von den Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt in Deutschland zurückgeschreckt. Somit ist die Nachfrage auch gesunken.

Das Problem der Kredite ist aber weiterhin das größte Problem auf dem Markt. Die Finanzinstitute investieren weniger. Alternativen zu diesen Finanzierungen gibt es kaum. Privatkredite können zum Beispiel in diesem Bereich die Institutionellen Kredite nicht ersetzen. Ein Ende des Problems ist nicht wirklich in Sicht, denn die Wirtschaft allgemein ist immer noch unsicher. Viele Finanzinstitute investieren eher in anderen Ländern, selbst wenn Immobilien in Deutschland weiterhin als gute Anlage gelten. Studien zeigen, dass sie immer noch sehr begehrt sind und dass die Deutschen die Anlage in Immobilien bevorzugen, egal ob sie sie später vermieten wollen oder selber bewohnen wollen.

Während der Ferienzeit haben auch Einbrecher Hochsaison. Professionelle Langfinger warten nur darauf verlassene Wohnungen, Häuser oder Büroräume auszuräumen. Vielen ist es schon passiert: Man kommt aus dem erholsamen Urlaub zurück und entdeckt erst einmal schockiert, dass wichtige Wertgegenstände oder persönliche Erinnerungsstücke verschwunden sind und dass die Wohnung ein einziges Chaos ist. Vorbei ist es dann mit der Entspannung. Man fühlt sich danach immer beobachtet und unsicher in den eigenen vier Wänden. Dieser Gefahr kann man begegnen indem man sich eine professionelle Alarmanlage anschafft. Leider kann sich nicht jeder auf Anhieb eine solche Anlage leisten. Deshalb gibt es nun die Möglichkeit sich eine Alarmanlage zu mieten. Hier muss man nicht auf einen Schlag eine große Summe zahlen, sondern kann mit einem monatlichen Beitrag für die eigene Sicherheit sorgen. Und das rund um die Uhr, auch am Wochenende. Somit ist gewährleistet, dass die Entspannung nach dem nächsten Urlaub garantiert anhält.

Die Mercedes Bank kündigt an, dass das Jahr 2009 für ihr eigenes Geschäft nicht so schlecht war. Die Stuttgarter Bank konnte die eigene Position auf dem Markt der Finanzen nicht nur konsolidieren, sondern sogar ausbauen.

Die Bank kündigt an, dass sie in dem vergangenen Jahr ein gutes Geschäft gehabt hat. Laut der Bank ist das Geschäft um etwa 6 Prozent gewachsen. Damit konnte die Mercedes Bank ihren Marktenteil verteidigen und weiter vor rücken. Nun erreichte die Mercedes Bank 53 Prozent der Finanzierungen und der Leasings des Mutterkonzerns Daimler.

In 2009 hat die Stuttgarter Bank zwar ihren Marktanteil ausbauen können und hat somit besser verdient, aber es gab auch Teile ihres Geschäfts bei denen das Jahr nicht so viel Erfolg gebracht hat. Ein Beispiel ist die Sparte LKW. Hier wurde die Bank mit einem Einbruch konfrontiert, da die Anzahl der der finanzierten LKWs um etwa 3 Prozent nach unten gegangen ist.

Insgesamt ist das Neugeschäft für Nutzfahrzeuge und Pkws bei der Stuttgarter Bank um ganze 10 Prozent gesunken und erreichte 8,1 Milliarden Euro.

Im Vergleich zu diesen weniger positiven Ergebnissen, hat die Mercedesbank aber in der Sparte Direktbanking ein gutes Geschäft gemacht. Im Direktbankgeschäft konnte die Bank ihre Einlagen um etwa 50 Prozent steigern, so dass etwa 12,6 Milliarden Euro erreicht wurden. Weiter ging es auch bei den Kundenzahlen nach oben und zwar um etwa 12 Prozent. Damit konnte die Autobank rund 1,2 Millionen Kunden erreichen. Die Gesamtsumme im Einlagengeschäft ging von 273.129 auf 645.8453 nach oben. Dies bezieht sich auf Tagesgeld oder Girokonten.

Nach den Ergebnissen für das vergangene Jahr, kündigt Mercedes auch die Pläne für seine Bank in 2010 an. In diesem Jahr soll das Angebot erweitert werden, so dass mehr Neukunden gewonnen werden können. Genau wie das Angebot erweitert werden wird, ist nicht bekannt.

Für das laufende Jahr soll es eine positive Evolution geben, da die Bank die Zahlungsfähigkeit ihrer Kunden gut bewertet. Selbst wenn der Rest der Finanzbranche Schwierigkeiten hat, vor allem was Kredite angeht, soll die Autobank auch weiterhin gute Kredite für seine Kunden anbieten, egal ob es Privatpersonen, Gewerbliche Kunden oder Mercedes Händler sind.

Die Autobank unterstützt auf diese Weise den Umsatz bei dem Mutterkonzern. Der Vorstandsvorsitzende der Mercedes Bank, Peter Zieringer, sagte dass die Kunden mehr Bedarf an einem guten und zuverlässigen Partner haben. Deshalb soll es möglich sein neue Marktanteile zu gewinnen.

Die Finanzkrise bringt den deutschen Banken nicht nur die Gelegenheit für neue Geschäfte, sondern auch die Not ihr Geschäft zu optimieren. Die Banken ändern ihre Produktpalette und ihr Angebot um sich an die weiteren Entwicklungen anzupassen. Ein Beispiel ist die Postbank, die ihr Angebot ändern wird.

Die Postbank soll ihr Angebot an Produkten vereinfachen und damit die Auswahl reduzieren. Dies ist Teil eines Plans der Postbank, sich strategisch neu zu richten. Damit soll die Produktpalette der Postbank einfacher werden und somit besser für die Kunden sein. Die Absicht der Postbank ist es mit einer vereinfachten Produktstruktur ihren Kunden besser zu dienen und besser auf ihren tatsächlichen Bedarf einzugehen. Das Bonner Institut hat erklärt, dass es mit den Sparprodukten beginnen wird. In diesem Bereich werden als erstes die Angebote für das DAX Sparbuch, Sparen 3000plus, das Quartal-Sparen und die Börsensieger entfernt werden. Damit wird das Angebot für Sparprogramme übersichtlicher.

Die Postbank will dann ihre Strategie auch in anderen Bereichen ändern. Bereits am 1. April soll das Girokonto Angebot der Bank geändert werden und an das Sparprogramm Angebot angepasst werden. Somit wird das Postbank Angebot einfacher. Der Mindestumsatz ab dem das Postbank Giroplus Konto gebührenfrei bleibt wird gesenkt. Im Moment ist es kostenfrei ab 1.250 Euro aber in Zukunft wird man es sogar ab 1.000 Euro nutzen können. Die Bargeldlosen Eingänge gelten als Umsatz, zum Beispiel das Gehalt, Beizüge oder die Rente. Durch diese Maßnahme werden mehrere Kunden das Girokonto der Postbank nutzen können und das Institut erhofft damit mehr Kunden zu gewinnen.

Etwa 4,9 Millionen Deutsche besitzen in diesem Moment, laut Postbank ein privates Girokonto bei dem Bankeninstitut. Allerdings gab es in 2009 um etwa 454.000 weniger neue Konten, als in dem Vorjahr. Laut Postbank wären das 21% weniger Kontoeröffnungen. Allerdings gab es auch weniger Kunden die auf ihr Konto verzichtet haben, so dass die Zahl der Konten nicht stark geschwankt ist.

Dies deutet darauf hin, dass wegen der Krise die Menschen etwas unsicherer geworden sind und eher bei ihrer Bank geblieben sind. Nun will die Postbank aber ihre Strategie ändern und neue Marktanteile erkämpfen. Durch die vereinfachte Strategie sollen neue Kunden angelockt werden und die alten besser bedient werden. Ob dies funktionieren wird, wird sich mit der Zeit zeigen. Allerdings ist es ein gutes Zeichen für den deutschen Banksektor, dass die Banken wieder an die Offensive denken und sogar konkrete Schritte in diese Richtung einlegen.