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W&W, der Versicherungs- und Finanzkonzern, hat vor kurzem die Allianz Dresdner Bauspar AG gekauft. Dies war vorher eine Tochtergesellschaft der Commerzbank. Nun wird sie aber von W&W verwaltet. Mehrere Details sind im Moment noch nicht bekannt, denn werde der Versicherungs- und Finanzkonzern W&W noch die Allianz Dresdner Bauspar AG gaben Angaben zu dem Kaufpreis. Das Institut ist darauf spezialisiert Bausparen spezialisiert.

Der Preis für die Übernahme der Allianz Dresdner Bauspar AG ist nicht bekannt. Finanzexperten schätzen den Preis aber auf etwa 121,2 Millionen Euro ein. Seit einigen Monaten schon verhandeln W&W und Commerzbank über eine mögliche Übernahme und nun ist die Transaktion geglückt. Damit findet die Allianz Dresdner Bauspar AG einen neuen Besitzer.

Die Commerzbank und die Wüstenrot Bausparkasse gehen damit eine neue Zusammenarbeit ein. Damit sollen sie im Bereich Bausparen neue Produkte auf den Markt bringen und mit der Allianz Gruppe weiter arbeiten. Wüstenrot soll weiterhin exklusiv die Bausparverträge vertreiben. Die Bausparkasse kann damit durch ihre Kooperation die Vertriebsmöglichkeiten erweitern. Die Produkte werden nun über 1200 Commerzbank Filialen angeboten.

Die EU Kommission hatte einen Verkauf der Bauspartochter Allianz Dresdner veranlasst und die Commerzbank ist dem gefolgt. Da die Commerzbank Unterstützung von dem Bund bekommen hatte um es durch die Finanzkrise zu schaffen, musste sie mehrere ihrer Geschäfte verkaufen und sich auflösen. Insgesamt gab der Sonderfonds der Bundesregierung 18,2 Milliarden an die Commerzbank. Bis Ende 2011 müssen die Geschäfte der Commerzbank dafür verkauft werden, wie die Kommission beansprucht hat. Zum Beispiel muss noch Eurohypo verkauft werden, aber dafür ist bis Ende 2014 Zeit.

Durch die Übernahme werden nun neue Produkte für die Verbraucher hinzukommen, aber was genau das sein wird und wie das alles verschieden sein wird, bleibt noch offen. Über das Schicksal der Mitarbeiter der Allianz Dresdner Bauspar AG ist auch nichts bekannt. Ob einige entlassen werden oder ob es eine Umstrukturierung geben wird, wird man erst in Zukunft erfahren.

Die Übernahme ist für die Allianz Dresdner Bauspar AG aber ine Gelegenheit zu wachsen und sich zu entwickeln. Damit ist die Zukunft offen, selbst wenn der aktuelle Markt immer noch schwierig ist.

Griechenland ist zu dem Symbol der Probleme des Euros geworden. Allerdings ist Griechenland nicht das einzige Land mit Schwierigkeiten aus der EU. Portugal kommt gleich hinter Griechenland wenn es um Sorgen und Schulden geht. Die Schuldenkrise in Portugal wird akuter und dies macht die Situation in der Union umso komplizierter.

Vor kurzem hat die Ratingagentur Fitch das Rating für Portugal herabgestuft. Dies hat Reaktionen in den Finanzmärkten ausgelöst. Nun muss die Regierung in Portugal ein Sparprogramm einführen um die Bonität des Landes wieder aufzurüsten.

Die Ratingagentur Fitch hat bereits zwei EU Staaten als weniger Kreditwürdig eingestuft. Viel schlimmer ist, dass es auch noch andere Kandidaten gibt und dies wirkt sich sehr schlecht auf die Union und die Wirtschaft der EU Länder aus. Portugal hat riesige Schulden und kaum Möglichkeiten diese bei Zeiten zu begleichen. Deshalb hat die Ratingagentur Fitch entschlossen, dass Portugal Bonitätsprobleme hat.

Nun steht die Regierung in Portugal unter Druck aber das gleiche gilt für die restlichen Staaten die gemeinsam eine Lösung für die Probleme des Euroraumes finden müssen. Der portugiesische Staat muss sich nun dringend sanieren. Dafür soll in einer Woche ein Plan zusammengestellt werden.

Das Parlament soll in Kürze über einen Plan stimmen. Danach soll dieser an die Europäische Union weitergeleitet werden. Experten erklären, dass die Abstufung durch die Agentur Fitch, nur ein Symbol sei, da die Abstufung schon lange Zeit erwartet wurde. Die Märkte sollen sich zum größten Teil bereits angepasst haben.

Trotzdem reagierten die Märkte auf die Nachricht. Der Eurokurs ist nach unten gegangen und die Renditeaufschläge für Staatsanleihen aus Portugal sind gestiegen, um 4 Punkte. Nun haben sie 129 Punkte erreicht.

Der Finanzminister aus Portugal erklärte sich besorgt über die Lage. Er erwähnte auch, dass er hofft, dass die Märkte nicht mit den Anpassungen übertreiben werden, da diese Möglichkeit existiert. Nun soll es darum gehen, das Haushaltdefizit in den Griff zu bekommen und langsam zu verkleinern. Damit könnte sich Portugal von Griechenland abtrennen.

In 2009 erreichte Portugal ein Staatsdefizit von 9% . Nun geht es darum zu sparen.

Inzwischen suchen die Eurostaaten Lösungen für die Krise des Euros. Vor allem wenn auch andere Länder abgestuft werden, soll es große Probleme geben. Die Länder müssen ein Abkommen treffen um den Kurs in den Griff zu bekommen. Doch noch konnten sie sich nicht wirklich einig werden, denn bestimmte Staaten, müssten einen Großteil der Kosten tragen, obwohl sie weniger Schuld an der Situation haben.

Griechenland befindet sich weiterhin in einer schwierigen Situation. Die Staatsschulden können kaum refinanziert werden und deswegen leidet die gesamte Wirtschaft. Nun soll die EZB Griechenland helfen. Die Europäische Zentralbank soll weiterhin griechische Staatspapiere als Sicherheit für die Darlehen akzeptieren, auch bei einer geringeren Bonität als die der A Klasse. Die Regelung wurde bereits seit Oktober 2008 vorbereitet.

Die EZB kündigt an, dass die lockeren Regelungen für Darlehen weiterhin erhalten bleiben, um damit Griechenland zu unterstützen. Die Anforderungen wurden im Oktober 2008 gelockert um den Staaten in der Finanzkrise zu helfen. Nun sollen sie weiter in Kraft bleiben, falls sich die Staaten wieder Geld leihen wollen, von der Europäischen Zentralbank.

Der EZB-Präsident, Jean-Claude Trichet, war im Europäischen Parlament zu Gast und kündigte dies an. Die genauen technischen Details sind noch nicht entschieden, aber spätestens bei der Zinsentscheidung am 8. April sollen sie veröffentlicht werden.

In der Finanzkrise hat die EZB ihre Regelungen für Kredite gelockert und sich entschieden Sicherheiten für Darlehen zu akzeptieren, selbst wenn sie in die Bonitätsklasse BBB- fallen. Darauf wurde im Mai 2009 beschlossen diese Regelung bis 2010 bei zu behalten.

Nun wurde die Regeleung weiter verlängert und sie soll wenigstens bis Ende 2010 in Kraft bleiben. Ab dem Januar 2011 bereitet die EZB auch abgestufte Abschläge für Sicherheiten. Trichet erklärte: “damit wird sichergestellt, dass das Euro-System weiterhin angemessen geschützt wird”.

Die EZB bemüht sich den Euro stabil zu halten während die Länder der EU mit riesigen Defiziten kämpfen. Kaum ein Land der EU hat es geschafft die Anforderungen des EU Stabilitätspaktes zu erfüllen. Einige davon befinden sich aber in einer besonders schweren Lage. Griechenland ist das bekannteste Beispiel aber auch Länder wie Portugal, Spanien oder Irland haben große Probleme.

Deren Wirtschaften leiden stark unter der Krise und dies beeinflusst auch den Euro stark. Darunter leiden aber alle Länder. Wegen dem Euro können die Länder aber ihre Währung nicht entwerten um wieder auf die Beine zu kommen. Dies liegt daran, dass sie keine eigene Währung haben, da sie den Euro nutzen.

Experten erklären, dass der Euroraum noch kein optimales Währungsgebiet ist, da die Länder sehr verschiedene Wirtschaften haben. Dies bedeutet, dass wenn es der einen Wirtschaft gut geht, die andere leiden kann. Lösungen für die Probleme  können aber nicht gefunden werden, weil es keine gemeinsamen Ursachen sind. Auf lange Sicht wird aber erwartet, dass der Euro Raum stabiler wird und somit weniger Probleme schaffen wird.

In Deutschland kostet es viel wenn sie ihre Girokarte oder ihre Kreditkarte verlieren. Die Gebühren um diese Karten zu ersetzen sind merkwürdig hoch und deshalb hat die Verbraucher Zentrale Nordrhein Westfalen eine Untersuchung durchgeführt. Darin wurden die Tarife von elf Finanzinstituten untersucht. Diese Extraleistungen dürften nicht zu teuer sein.

Die Untersuchung der Verbraucherschutz Zentrale stellte fest, dass es sehr große Unterschiede zwischen den Tarifen der Institute gibt. Dies gilt sowohl für Ec Karten als auch für Kreditkarten und Sparkunden.

Die Besten Banken in dieser Hinsicht sind die ING DiBa  und DKB. Bei diesen Fällen wird die Karte automatisch kostenfrei ersetzt, falls sie verloren geht. Bei den restlichen Banken müssen die verlorenen Karten bezahlt werden. Zum Beispiel bezahlt man bei der Postbank 15 Euro wenn man seine Girokarte ersetzen will. Bei der Deutschen Bank bezahlt man im Nachhinein ebenfalls 15 Euro, selbst wenn es mehrere kleinere Gebühren gibt. Bei den meisten Banken die in der Studie der Verbraucher Zentrale Nordrhein Westfalen untersucht wurden, fallen die Gebühren für das Ersetzen der Girokarte zwischen fünf und zehn Euro.

Wenn die Kreditkarte verloren geht, fallen aber viel größere Gebühren an. Die ING DiBa ersetzt die Kreditkarte kostenfrei, bei der DKB wird nur die Visa Karte kostenfrei ersetzt. Die DKB verlangt 20 Euro für das Ersetzen der MasterCard. Die Deutsche Bank hingegen verlangt ganze 30 Euro von den Kunden, falls diese ihre Kreditkarte umtauschen wollen. Die Sparda Bank West verlangt auch 30 Euro für die Operation.

Die Kunden bezahlen auch wenn sie ihre Sparbuchkarte ersetzen wollen. Im Fall der Postbank bezahlt man 14 Euro, bei der Sparda Bank West bezahlt man hingegen nur 7,50 Euro. Bei anderen Banken liegen die Gebühren zwischen diesen Tarifen.

Für die Kunden sind diese Tarife ungünstig, aber die Banken wollen ihre Kunden dazu bringen verantwortungsvoll mit ihren Kreditkarten umzugehen. Denn die Zahlt der Fälle von Kreditkarten Diebstahl ist immer weiter gestiegen und die Systeme der Verbrecher sind inzwischen so ausgeklügelt, dass die Banken nicht mehr nachkommen. Eine verlorene Kreditkarte ist für einen Dieb eine fabelhafte Gelegenheit. Dazu müssen die Banken ihre Operationen von Umtausch und Änderung der Daten in den Datenbanken auch ihre Kosten decken.

Tatsächlich sind die Gebühren aber größer als eine Kostendeckung verlangt. Darüber haben sich Verbraucher beschwört, aber die Banken können die Tarife selbst bestimmen ohne die Meinung der Kunden zu berücksichtigen. Es wird nicht erwartet, dass Kunden ihr Konto kündigen, weil die Kreditkarte zu teuer ist.

Deutschland weigert sich Griechenland Hilfe anzubieten, aber nun fordert die EU ausdrücklich, dass die Mitgliedstaaten Griechenland helfen. Der Chef der Europäischen Kommission, Jose Manuel Barroso, hat gesagt, dass die EU nicht mehr weiter gehen kann, wenn die Mitgliedstaaten Griechenland nicht helfen. Damit soll das System in der EU komplett geändert werden, selbst wenn erst mit kleinen Schritten.

Der Gipfel der Regierungschefs in Brüssel wird in einer Woche stattfinden. In diesem Moment fordert der Kommissionspräsident Manuel Barroso die Mitgliedstaaten auf, für Griechenland einzuspringen. Ein neues Hilfssystem soll erarbeitet werden. Zum Beispiel sollen laut Barroso bilaterale Hilfskredite zur Verfügung gestellt werden.

“Die Kommission ist bereit, ein Instrument zur koordinierten Unterstützung von Griechenland vorzuschlagen. Dieses Instrument besteht aus einem System koordinierter bilateraler Kredite”, erklärte Barosso. Er fügte hinzu, dass dieses System mit der Bail Out Klausel nicht im Konflikt steht und dass das System sehr strikt sein wird.

Barroso hat dabei die Mitgliedstaaten aufgefordert das neue System schnell zu ratifizieren, da es nicht in den EU Verträgen verhandelt wurde. Man soll nicht warten, sagt der Kommissionspräsident, denn man kann nicht mehr so weiter machen.

Barroso versuchte auch die zu beruhigen die fürchten, dass das System sofort genutzt wird um die größeren Staaten zu „melken“. Es soll nicht direkt Geld an Griechenland gegeben werden, sagte Barroso.

In Deutschland ist die Regierung komplett gegen Finanzhilfen an Griechenland oder andere Staaten. Kritiker sind der Meinung, dass ein solcher Eingriff gefährlich ist und dass dadurch die Spielregeln der EU durcheinander gebracht werden. Es besteht die Möglichkeit, dass eine Welle von Finanzhilfen in Gang gesetzt wird, die nicht mehr aufzuhalten wäre- Für Staaten wie Deutschland wäre das besonders schlecht.

Inzwischen droht die Regierung Griechenlands damit, dass die Staatskassen leer sind und dass man nicht mehr in der Lage ist Kredit zu nehmen. Die riesigen Zinsen könnten laut der griechischen Regierung zu einer Rezession führen die mehrere Jahrzehnte dauern würde. Trotzdem hat die griechische Regierung noch nicht offiziell um Hilfe geboten.

Die EU Kommission will aber ein System schaffen, mit dem Staaten geholfen werden soll, die in Situationen wie Griechenland geraten. Das Problem ist aber, dass auch andere Staaten der EU kurz vor so einer Situation sind. Beispiele sind Spanien, Portugal, Litauen oder Irland. Allgemein haben die EU Staaten riesige Defizite und können damit kaum noch klar kommen. Kritiker sind aber trotzdem der Meinung, dass das System das vorgeschlagen wurde mehr Probleme verursacht, als es löst.