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Die Targobank hat angekündigt, dass sie die Konditionen für das Festgeld weiterhin ändert. Dies passiert in einem wöchentlichen Rhythmus. Die Zinsen für das Festgeld werden ständig angepasst.

In dieser Woche wurden die Zinsen aber verschlechtert, erklärt die Targobank. Dies gilt vor allem für Festgeldzinsen bei längeren Laufzeiten. Die Zinsen bei der Targobank bei Laufzeiten zwischen einem und drei Jahren sind damit weniger gut als sie es vor einiger Zeit waren. Einige Kunden könnten darüber unzufrieden sein, aber die neue Politik der Targobank soll dabei helfen mehr Gerechtigkeit zu schaffen und die Bank besser an die Marktbedingungen anpassen.

Der maximale Zinssatz im Falle einer Laufzeit von 6 Jahren befindet sich in diesem Moment bei etwa 3,2 % p.a.. Dies sind 0,05 % weniger als vorhin. Der Unterschied ist nicht besonders groß, aber doch. Auch bei kürzeren Laufzeiten, wie zum Beispiel einem oder drei Jahren, ist der Zins um 0,05 % gefallen. Im Fall der Laufzeit von vier Jahren ist der Zins von 2,55 % auf 2,45 % gefallen. Nur bei Laufzeiten über sechs Jahren wurden keine Änderungen von der Targobank vorgenommen.

Die Targobank will mit den neuen Zinsen besser an den Markt angepasst sein. Auch andere Banken haben ihre Zinssätze in diesem Jahr geändert. In den heutigen Zeiten ist der Finanzmarkt immer noch recht volatil und deshalb müssen auch die Banken flexibel sein. Für die Kunden ist dies manchmal unvorteilhaft, wie das Beispiel der Targobank zeigt, aber ein Unterschied von 0,05% ist für die meisten Privatkunden nicht wirklich von Bedeutung, da er in absoluten Zahlen nur 1 bis 2 Euro Verlust darstellt.

Für die Banken sind diese Änderungen hingegen von Bedeutung, da bei der immensen Summe solche kleine Zinsänderungen große Summen bedeuten.

Die Targobank ist die gewesene Citibank, bzw. das Deutsche Geschäft der amerikanischen Citibank. Nach dem Krach der Finanzkrise wurde die Bank nur mit Staatsgeldern gerettet und musste darauf umstrukturiert werden. Seit einigen Wochen wurde die Targobank endgültig so genannt, was auch einen Neubeginn für die Bank markiert hat. Nun muss die Bank ihr Geschäft verbessern und neue Kunden gewinnen. Die Namensänderung ist Teil einer Strategie um das Vertrauen der Verbraucher wieder zu gewinnen.

Hier noch eine neue Finanznachricht, die ich noch schnell loswerden möchte, bevor ich zu meinem neuen Triathlon Coaching gehe. Später darüber mehr.

Die ING- DiBa AG kündigt Erfolge für das Jahr 2009. Einige Banken konnten in diesem Jahr gewinnen, während andere verloren haben. ING DiBa gehört laut eigener Angaben zu der ersten Kategorie. In 2009 stiegen sowohl die Einlagen der Kunden als auch die Kundenzahl bei der Bank.

In dem letzten Jahr hat Ing DiBa gut abgeschnitten. Die Einlagen sind auf 75,3 Milliarden Euro angestiegen. In dem Jahr 2009 sind insgesamt 10,9 Milliarden Euro zu dieser Summe hinzugekommen. Dies ist ein rekordstand für die ING DiBa. Dazu ist bei der Bank auch die Kundengesamtzahl gestiegen, etwa um 200.000. Damit wurden 6,9 Millionen Kunden erreicht. Im Bereich der Wertpapiere und Baufinanzierungen konnte die ING DiBa ihr Geschäft auch vergrößern und erreichte neue Rekordwerte.

Die ING DiBa musste aber einen Gewinnrückgang im vorigen Jahr erleben. Die Zahlen sind um ein Drittel gefallen. In 2008 konnte die Bank 412 Millionen Euro beziffern, während in 2009 nur 277 Millionen Euro erreicht wurden. Diese Ergebnisse haben enttäuscht, selbst wenn die restlichen Zahlen gut waren.

Die Kredit Bank erklärte aber, dass die Zahlen so erklärt werden können, dass die Prämie für Einlagensicherungsfonds um 30 Millionen Euro gestiegen ist. Dazu sind die Zinsen für Sparprodukte gestiegen. Damit sind Zahlungen von etwa 1,65 Milliarden Euro angefallen.

Trotzdem ist die Bankoptimistisch, dass das Jahr 2010 gute Ergebnisse bringen wird. Das Wachstum im Geschäft ist tatsächlich ein gutes Zeichen, erklären Experten und deuten darauf hin, dass viele Banken ihre Politiken ändern mussten und neue Strategien eingefahren haben um mehr Kunden zu erreichen und mehr Kunden davon abzubringen zu einer anderen Bank zu wechseln.

Die Direktbanken standen dazu Anfang des Jahres häufig in der Kritik, da sie schlechten Service bieten und ihre Kunden ein schweres Leben wegen zu wenigen Automaten haben. In dem Sinne ist es ein gutes Ergebnis, dass die ING DiBa ihre Geschäftszahlen erhöhen konnte und Einlagen sichern konnte. Diese können in diesem Jahr genutzt werden um das Geschäft weiter zu entwickeln und um vielleicht sogar ein besseres Gesamtergebnis zu erzielen.

Seit Anfang 2010 gibt es in Deutschland gesetzlich vorgeschriebene Beratungsprotokolle. Diese sollenden Banken dabei helfen einen besseren Service zu leisten. Die Zeitschrift Finanztest hat einige dieser Protokolle stichprobenartig analysiert. Die Ergebnisse werden in der April Ausgabe der Zeitschrift veröffentlicht. Die Finanz Zeitschrift hat aber bereits bekannt gegeben, dass die Ergebnisse der Analyse darauf deuten, dass die Protokolle ihren Zweck nicht erfüllen. Das Problem liegt laut Finanztest in der Art und Weise wie die Berater die Protokolle ausfüllen. Die Anleger finden kaum einen Nutzen für diese Protokolle.

In dem Praxistest von Finanztest wurden 16 Beratungsgespräche in insgesamt 8 Kreditinstituten analysiert. Insgesamt wurden in der Studie die Institute in 4 Bundesländern untersucht. In 6 von 16 Fällen lehnten die Berater der Bank das Protokoll vollkommen ab. Somit konnten in der Studie nur 10 Protokolle untersucht werden. Laut dem neuen Gesetz ist es Pflicht die Protokolle zu erstellen, wenn Kunden für Anlagen beraten werden. Das Beratungsprotokoll muss von dem Berater in der Bank genutzt werden wenn er dem Kunden Ratschläge gibt, was Wertpapiere, Anleihen oder Zertifikate angeht. Der Berater ist auch gesetzlich verpflichtet das Protokoll zu unterschreiben und dem Kunden zu geben, damit dieser es behalten kann. Damit sollen die Berater vorsichtiger und verantwortungsvoller mit ihren Job umgehen.

Finanztest stelle aber fest, dass die Protokolle nicht richtig ausgefüllt werden. Besonders unter dem Feld welches sich auf Risiken bezieht, haben die Berater nur einfache Phrasen hingeschrieben, ohne wirklich nützliche Informationen oder Erklärungen festzuhalten. Weiter stellte man in der Studie fest, dass viele Berater extra komplizierte Begriffe in Kombinationen nutzen, die ein einfacher Kunde nicht verstehen kann. Ein weiteres Problem war, dass viele Bankberater die Kunden aufgefordert haben das Protokoll selbst zu unterschreiben, ohne dass der Berater es auch unterschreibt. Damit besteht für den Kunden ein krasser Nachteil.

Die Banken fürchten die Protokolle, da ein richtig ausgefülltes Protokoll, welches von dem Bankberater und nicht von dem Kunden unterschrieben wird, kann dazu genutzt werden um die Bank zu verklagen, falls der Kunde falsch beraten wurde.

Die Zeitschrift Finanztest empfiehlt in ihrer April Ausgabe, dass man keine Geldanlage mehr unterschreibt, ohne dass man ein solches Protokoll bekommt. Dazu soll man es durchlesen und darauf achten, dass der Bankberater es unterschreibt. Der Kunde selbst soll das Protokoll nicht unterschreiben. Fall das Protokoll einfach nur Standardphrasen enthält, oder schlechte Formulierungen, sollte man den Bankberater auffordern das Protokoll schriftlich zu ergänzen.

Immer mehr Banken in Deutschland passen ihr Angebot erneut an die Marktbedingungen an. Damit sollen sie der schwierigen Konjunktur trotzen und ihre Geschäftszahlen noch oben bringen. Ein Beispiel solcher Aktionen und Anpassungen ist die Wüstenrot Bank. Diese Bank soll in der nächsten Zeit ihren Zinssatz anpassen.

Die Wüstenrotbank kündigt an, dass an dem 15 März die Zinskonditionen geändert werden. Die Zinsen für das Top Termingeld flex, über eine Laufzeit von 48 Monaten wird angepasst. Vor allem die Spitzenzinssätze für das Festgeldkonto sind davon betroffen. Die Kunden, die die Zinsen behalten wollen, die sie haben, können den Tag des Geldeingangs als Orientierung nehmen. Für sie werden keine Kontoeröffnungsgebühren berechnet, oder andere Kontoführungsgebühren.

Die Wüstenrot bietet für das Konto eine Mindestlaufzeit von einem Jahr und eine Kontosumme zwischen 5.000 und 1 Million Euro. Man kann bei der Bank aber drei Laufzeiten auswählen: 12 Monate, 24 Monate, 48 Monate. Die Zinsen werden je nach der Höhe der Summe berechnet. Was das Konto bei der Wüstenrot außergewöhnlich macht ist, dass die Kunden Geld aus den Konten auch vor dem Termin abheben können. Das Geld wir dann mit 0,6 Prozent Zins verrechnet.

Wüstenrot ist nur eine der Banken die ihre Zinsen korrigieren. Für viele Banken wird auch 2010 ein schweres Jahr, denn viele Arbeitslose werden in Deutschland dazu kommen. Dazu sind auch immer mehr Unternehmen in einer schwierigen Situation. Damit können die Banken erwarten, dass ihre Geschäftszahlen auch in diesem Jahr nach unten gehen, oder auf jeden Fall nicht all zu sehr nach oben gehen,

Die Banken müssen nun weiter um Kunden kämpfen und ihre Politiken auf die Marktbedingungen anzupassen. Für viele Banken gilt, dass sie ihre Angebote und ihr Geschäft vereinfachen müssen um die Kosten zu reduzieren. Einige Banken versuchen auch durch die neuen Angebote Kunden an zu ziehen. Sobald einige Banken ihre Zinsen und Gebühren ändern, müssen es die anderen auch tun um weiterhin kompetitiv zu bleiben. Somit ist zu erwarten, dass auch weiterhin Änderungen in den Bankenangeboten angekündigt werden. Wie sich das auf das Gesamtbild des Finanzmarktes und auf die Kredite auswirkt ist schwierig zu sagen.

Vor etwa einem Jahr kam die Bank of Scotland nach Deutschland. Obwohl die Finanzkrise wucherte und die Finanzwelt am bangen war, ist die britische Bank auf den Deutschen Markt vorgedrungen. Die Bank bietet Online Tagesgeld Konten und Festgeldkonten in Deutschland an. Nun kündigt die britische Bank die Ergebnisse nach dem ersten Jahr Aktivität in Deutschland an: es gibt bereits 100.000 Kunden.

Die Bank of Scotland hat nach einem Jahr Aktivität in Deutschland 100.000 Kunden, die ihr Geld in Tagesgeld Konten und Festgeldkonten angelegt haben. Seit dem Eintritt auf den Deutschen Markt am 27. Januar 2009 gab es bei der Bank 1,5 Milliarden Euro Kundeneinlagen aus Deutschland. Die Ziele, die sich die Bank für das erste Jahr gesetzt hat, wurden übertroffen.

Bertil Bos, de Managing Director bei der Bank of Scotland, sagte, dass man mit der Evolution auf dem Deutschen Markt äußerst zufrieden ist. Mit 100.000 Kunden und 1,5 Milliarden Euro sind die Ziele für den Markteintritt übertroffen.

Für die nächsten Jahre ist es geplant die Zahl der Kunden zu verdreifachen. Dieses Ziel soll bis 2012 erreicht werden. Insgesamt sollen die Kunden in ihren Tagesgeldkonten und Festgeldkonten etwa 4 Milliarden Euro anlegen. Dieses Geld soll die Bank of Scotland dann verwalten. Die Bank of Scotland soll dazu auch in neue Länder vordringen. Im Moment gibt es die Bank of Scotland in Deutschland, der Niederlande und in einigen Osteuropäischen Ländern. In den nächsten Jahren ist es geplant sich aber weiter auszubreiten.

In Deutschland befindet sich der Hauptsitz der Bank in Berlin. Hier sollen weitere Arbeitsplätze geschafft werden während die Bank sowohl in Deutschland als auch in Europa wächst. Berlin könnte der Hauptverwaltungsort für Europa werden, aber dies ist noch nicht beschlossen.

Die Bank of Scotland gibt es schon seit drei Jahrhunderten, aber in Deutschland ist ihr Geschäft knapp ein Jahr alt. Die neuen Geschäfte in Deutschland sind Teil der Expansion der britischen Bank. Sie wirbt mit Einfachheit und Transparenz ihrer Geschäfte. Allerdings hat auf diese Bank stark unter der Krise gelitten und wurde im Jahr 2009 von Lloyds TSB übernommen. Nun gehört die Bank zu einem der größten Finanzkonzerne der Welt.

In Deutschland bietet die Bank of Scotland im Moment nur Onlinebanking für Tagesgeld Konto und Festgeldkonto an. Die Angebote der Bank werden in der nächsten Zeit aber vielleicht noch erweitert.