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Browsing Posts published on March 29, 2011

Das tragische Ereignis, das am 14. März in Japan stattgefunden hat, ist inzwischen weltweit bekannt. Das Erdbeben alleine ist sehr stark gewesen und hat viele Zerstörungen verursacht. Die Tatsache, dass dem Erdbeben ein riesiger Tsunami gefolgt hat, hat allerdings in manchen Regionen Japans zu Totalschaden geführt.
Die Gefahr ist allerdings noch nicht zu Ende – das Atomkraftwerk Fukushima wurde sehr schwer geschädigt. Einer der sechs Reaktoren ist explodiert, nachdem ein Feuer ausgebrochen ist. Somit sind radioaktive Strahlungen ausgebrochen, die nicht nur die bestimmte Region, sondern auch andere in Gefahr gesetzt hat. Die Strahlungen wurden etwa 60 Kilometer von dem Atomkraftwerk gemessen und man hat leider festgestellt, dass die Strahlungswerte 500 Mal höher als gewöhnlich sind. Dabei erhöhen sich diese Werte. Während man dabei versucht sich mit den Schaden dieses Reaktors auseinanderzusetzen, müssen die andren fünf Reaktoren gut überwacht werden, da sie jederzeit in brand geraten können.

Die gegenwärtige Situation Japans stellt für die ganze Welt sowohl eine radioaktive als auch eine wirtschaftliche Gefahr dar. Die japanische Börse ist eine der wichtigsten Aktienmärkte der Welt – ein Kollaps der Börse wird folglich den internationalen Aktienmarkt negativ beeinflussen, so dass man sogar von einer zukünftigen wirtschaftlichen Krise reden kann.

Außerdem werden viele Investitoren Japan verlassen und sich anderer Staaten wenden. Das sind im Moment nur Hypothesen, die aber nicht vernachlässigt werden sollten.

Wir leben in einer mobilen Welt. Damit wird gemeint, dass sich unsere Welt ständig entwickelt und ändert – ob sich die Welt im guten Sinne des Wortes ändert, dass kann man freilich unter Frage stellen. Anscheinend haben die Spezialisten festgestellt, dass sich unsere Welt zyklisch entwicklt – das heißt, Elemente aus unserer Gesellschaft wiederholen sich periodisch. Das ist eine Art perpetuum mobile, das einen Höhenpunkt und selbstverständlich auch einen Tiefpunkt hat.

Alle Aspekte unseres Lebens seien zyklisch – die Gesellschaft, die Politik, die Wirtschaft usw. Es werden immer Fehler wiederholt und gelöst. Ein gutes Beispiel ist die schon zu oft zitierte Wirtschaftskrise, die von diesem zyklischen Fluch nicht verschont wurde. Die Wirtschaftskrise hat es einmal schon gegeben – man denkt sich dabei, dass die menschheit nach der ersten Krise etwas gelernt habe und zwar, wie man eine solche Krise vermeiden könnte. Es ist aber so, dass die Krise für verschiedene Personen willkommen ist. Die Menschheit kann nicht so blind sein, um einen schon überwundenen Fehler zu wiederholen.

Menschen haben aber eine Schwäche, die die Finanzspezialisten erkannt haben. Es geht um die sogenannte Fata Morgana der Kredite. Nein, Kredite sind nicht schlechte Mittel eine Finanzierung zu bekommen, sie sind in vielen Situationen empfehlenswert und geeignet. Wenn man sich ein Wagen oder ein Haus besorgen muss, dann ist ein Kredit die beste Lösung, die es gibt. Das Problem, das es in der Vergangenheit mit den Krediten gegeben hat, ist aber dass viele Finanzierungsinstitutionen die Ausfalssrisiken vernachlässigt haben. Die gegenwörtigen online Finanzierer haben sich folglich der Situation angepasst und die Bedingungen für einen Kredit auf kundenfreundlich und trotzdem sichere Weise geändert.

Ist also diese Kreditgesellschaft, in der wir uns drehen, zu Ende? Erst wenn das Kreditierungswesen ernst genommen wird, dann wird sich die Situation verbessern.