Die Bildung und Erziehung sind die wichtigsten Elemente, die sowohl zur Entwicklung des einzelnen Individuums führen, als auch zum Werdegang der Gesellschaft und somit des Staates. Die Spuren, die das Erziehungssystem – ob mangelhaft oder gut – auf das Individuum hinterlässt, bemerkt man gleich. Wie das System die Gesellschaft durch den einzelnen Menschen beeinflusst, das kann man nur in der Zukunft feststellen und hoffen, dass es nicht zum regelmäßigen Gang zum Psychiater führt. Wie entscheidet man aber, was für eine Schule die beste für das Kind ist? Hier sind ein paar Fakten zum Thema Staat-Privatschule-öffentliche Schule.

Viele Eltern meinen, Privatschulen seien ihnen viel zu teuer  und fragen sich, warum die Gebühren wohl so hoch sind. Es ist aber so, dass öffentliche Schulen vom Staat bis zu 100% finanziert werden, während Privatschulen nur Zuschüsse bekommen, die meistens nur einen Teil der Kosten für die Lehrkräfte decken. Das Problem dabei ist, dass die beiden Schulsystem laut Grundgesetzt gleichberechtigt sind, so dass sie theoretisch auch aus finanzieller Sicht die gleichen Chancen vom Staat bekommen sollten.

Das Problem der Finanzierung ist aber nur der Teil eines größeren Systems. Wenn das Geld kein Problem mehr sein würde, dann würden die Eltern eine größere Wahl zur Verfügung haben – die sowohl öffentliche als Privatschulen miteinbeziehen würde. Folglich würde richtige Konkurrenz zwischen den Schulen entstehen, was immerhin als positiv betrachtet werden kann. Je größer die Konkurrenz, desto größer der Wunsch, besser zu sein. Das würde zur deutlichen Besserung des Bildungswesens führen.

Die Zukunft wird uns wahrscheinlich viele Überraschungen zur Verfügung stellen. Mal sehen, was daraus wird.