Die schon zu oft zitierte Krise und ihre Folgen, die anscheinend nie mehr zu Ende kommen, kennen wir alle. Die Probleme, die die Banken wegen der Krise gehabt haben, sind uns auch bekannt. Wir wissen auch, dass die Banken vom Staat unterstützt wurden und sich auch teilweise retten konnten. Was wir aber nicht wissen, ist dass nicht nur die Banken Unterstützung in der so genannten Nachkrisenzeit erwarten, sondern auch andere Industrien und Branchen. Überraschend? Nein, denn die Krise hat mittels des wirtschaftlichen Bereichs auch andere Branchen stark betroffen. Anscheinend auch die Autoindustrie.
Das Implementieren des Programms, das 40 Milliarden Euro in Anspruch nimmt, wird schon seit 2008 besprochen. Grund dafür sei die Verantwortungslosigkeit der Autohersteller, die bei ihren Projekten nicht umweltfreundlich genug gedacht hätten. Die Initiative sei also umweltfreundlich.
Da stellt man sich die Frage, ob der Grund des Programms wirklich rein ökologisch sei. Freilich sollte man unglaublich naiv sein, um einer solchen Aussage Glauben zu schenken. Ökologisch? Ja. Nur ökologisch? Nein. Der Hauptgrund ist eigentlich die Rettung der Autoindustrie, die wegen der wirtschaftlichen Krise fast zugrunde gelegt wurde. Wegen der massiven Kreditausfälle haben in den letzten zwei Jahren im Vergleich zu den vorigen nur noch wenige Menschen Kredite für eine Autofinanzierung beantragt und bekommen. Die Banken wurden auch vorsichtiger bei der Wahl ihrer Kunden. Was bedeutet das für die Autoindustrie? Kollaps. Der einzige Retter in der Not ist der Staat, beziehungsweise die Europäische Union, die in schillernder Rüstung gekommen ist und sich vorgenommen hat 40 Milliarden Euro zu geben. Eigentlich handele es sich hier nicht um Mitgefühl, sondern um eine Investition.
Was für eine Investition? Das werden wir erst in der Zukunft feststellen können.