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Browsing Posts published in October, 2010

Ein weiterer weißer Punkt auf der deutschen Länderspielkarte wurde am vergangenen Dienstag getilgt. Das Spiel Kasachstan gegen Deutschland brachte die Elf von Joachim Löw in das fast 5000 Kilometer entfernte Astana und damit soweit weg, wie in keinem Qualifikationsspiel jemals zuvor und das in über hundert Jahren Länderspielgeschichte.

Von der ungewöhnlich langen Anreise abgesehen, sorgte auch der Zeitunterschied für ein kleines Kuriosum, da man im Kreise der Nationalmannschaft ganz einfach weiterhin nach deutscher Zeit verfuhr und die kasachische Nacht einfach zum Tag erklärte. So kam es dazu, dass ein deutsches Länderspiel an zwei Tagen gespielt wurde, Anpfiff um dreiundzwanzig Uhr Ortszeit, Abpfiff um kurz vor eins des folgenden Tages.

Betrachtet man das Spiel im Nachhinein, kann man als verwöhnter Zuschauer und Fan der Nationalmannschaft der Meinung sein, dass diese doch sehr ungewöhnliche Umstände um dieses Spiel herum, ihre Spuren hinterlassen haben. So spielten sich die deutschen Nationalspieler zwar eine Reihe von guten Chancen heraus, aber ein Tor wollte trotz bester Möglichkeiten durch Podolski, Klose und Khedira nicht fallen. Zusätzlich kamen noch leichte Unsicherheiten in der deutschen Hintermannschaft hinzu, die glücklicherweise, aufgrund der doch eher als schwach zu bezeichnenden Offensive der Kasachen, zu keinem Rückstand führten. So ging es mit einem Null zu Null in die Halbzeitpause.

Nach der Pause wurden jedoch zum Glück schnell alle Unkenrufe, es könnte hier etwas schiefgehen, durch das Tor von Klose zum eins zu Null verstummt. Der letztlich, auch in der Höhe, verdiente Sieg von drei zu Null, wurde durch Tore von Gomez und Podolski auf diese Höhe getrieben.

Letztlich war es ein erfolgreiches Abenteuer, durch das die deutsche Elf die weiße Weste behält und mit überzeugenden zwölf Punkten aus vier Spielen in die Qualifikation für die Europameisterschaft 2012 gestartet ist. Das neue Jahr mit weiteren Aufgaben kann damit kommen und es muss keinem Bange sein, dass hier etwas schiefgehen könnte.

Da die Bauzinsen momentan (Oktober 2010) sehr niedrig sind, stellt sich für viele Verbraucher, die bereits eine Immobilienfinanzierung nutzen die Frage, ob man sich diese günstigen Zinsen nicht durch ein Forward-Darlehen auch schon für den Zeitraum nach dem Ende der bisherigen Zinsfestschreibung sichern sollte. Das Forward-Darlehen ist ein spezielles Immobiliendarlehen, welches ausschließlich im Zuge einer Anschlussfinanzierung genutzt wird. Durch dieses spezielle Darlehen kann man sich günstige Zinsen sichern, und muss so nicht das Risiko eingehen, dass man bei Fälligkeit der bisherigen Zinsbindung einen vielleicht dann deutlich höheren Zinssatz zahlen muss. Die Besonderheit dieses Vorausdarlehens besteht demnach auf der einen Seite in den für die Zukunft zu sichernden Zinsen, aber auf der anderen Seite auch aus einem Zinsaufschlag, den der Kreditnehmer zu zahlen hat.

Der Zinsaufschlag beträgt durchschnittlich rund 0,50 Prozent und wird zum „Normalzinssatz“ für Hypothekendarlehen hinzu gerechnet. Diese Zusatzkosten in Form des Zinsaufschlages muss man beim Forward-Darlehen beachten, denn durch diesen Aufschlag wird natürlich indirekt vorgegeben, dass die Hypothekenzinsen vom Abschluss des Forward-Darlehens bis hin zur Fälligkeit der bisherigen Zinsbindung um durchschnittlich mindestens 0,51 Prozent steigen müssen, damit sich der Abschluss eines solchen Darlehens für den Kreditnehmer überhaupt rentieren kann. Der Vorteil der Zinssicherung für die Zukunft kommt beim Forward-Darlehen also nur dann zum Tragen, wenn die Bauzinsen ab Vertragsabschluss ansteigen. Aus diesem Grunde sollte man ein Forward-Darlehen auch nur dann abschließen, wenn mit relativ hoher Sicherheit davon ausgegangen werden kann, dass die Hypothekenzinsen bis zur Fälligkeit des bisherigen Immobilienkredites bzw. der Zinsfestschreibung ansteigen werden. In der aktuellen Situation (Ende 2010) ist ein Forward-Darlehen für all diejenigen Verbraucher sehr sinnvoll, deren Zinsfestschreibung in 1-2 Jahren ausläuft.

Für weitere Informationen ist ein Besuch auf ForwardDarlehen-Vergleich.de empfehlenswert. Neben einem kostenlosen Vergleich findet man dort auch viele verschiedene Infos zur den verschiedenen Kreditformen.

Der wirtschaftliche Aufschwung in Deutschland is unter anderem auch daran zu bemerken, das es deutschen Unternehmen leichter wird, einen Kredit zu bekommen. Die Kredithürde sank erneut, obwohl es gerade noch im letzten Jahr ganz anders ausgesehen hat. Kredite waren nur umständlich zu erhalten, gerade für Unternehmen, da Banken sicher gehen wollten, in der schwierigen Situation der Finanzkrise, faule Kredite zu vermeiden zu können. Deshalb War es nicht leicht, Kredite zu bekommen – es sei denn man akkzeptierte ungünstige Konditionen wie eine Menge Sicherheiten, höhere Zinsen oder sehr strikte Rückzahlungsbedingungen für den Kredit. Jetzt macht das ifo-Institut für Wirtschaft bekannt, das sich dieser Trend eindeutlich geändert hat und es Kredite zu immer günstigeren Konditionen gibt. In Deutschland werden immer mehr Kredite vergeben, was also bedeutet, das eine Kreditklemmen äußerst unwahrscheinlich erscheint.

Solch eine Kreditklemmen wurde befürchtet, als die neuen Regelungen von Basel III eingeführt wurden. Diese besagten, das Banken ab jetzt mehr Eigenkapital halten müßten und änderten zusätzlich die Definition des harten Kernkapitals. Aufgrund dieser Regelungen hatte man damit gerechnet, das Banken die Zinsen für Kredite erhöhen würden. Es scheint aber, das es deutschen Banken ohne große Probleme gelungen ist, das benötigte Eigenkapital aufbauen zu können und deshalb die Verfügbarheit von Kredit nicht gesunken ist. Auch die Konditionen für Kredite haben sich nicht verschlechtert, sondern eher verbessert.

Das so genannte Fiskusprivileg ist 1898 entstanden und wurde 1998, nach hundert Jahren abgeschafft. Das Privileg garantierte dem Finanzamt im Falle einer Insolvenz den Erstrang unter den Gläubigern und falls das Unternehmen Steuerschulden hatte, dann konnte sich der Bund vor den Arbeitsnehmern und –Gebern, Banken und Inhabern an der Insolvenzmasse bedienen. Das Insolvenzrecht  hat das Privileg 1999 abgelöst und ersetzt.

Das Problem des Fiskusprivilegs wurde allerdings 1999 nicht begraben. 2010 wurde es wieder zum heftigen Diskussionsthema, als sich die Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger vorgenommen hat, das Fiskusprivileg wieder einzuführen. Die Initiative sollte dem Staat jährlich 500 Millionen Euro in die Kasse spülen, wurde aber vom Verband der Insolvenzverwalter Deutschlands und von kleinen und mittleren Unternehmen stark kritisiert, da es hohe Risiken miteinbezog.

Die größte Gefahr des Fiskusprivilegs ist die massive Arbeitslosigkeit, da sich die Möglichkeit, Arbeitsplätze zu retten, erschwert und sogar unmöglich wird. Aus diesem Grund wurde die Initiative der Justizministerin bekämpft und schließlich vom Tisch genommen. Die Frage bleibt allerdings, warum gerade das Fiskusprivileg als Maßnahme, mehr Geld dem Staat zu bringen, gedacht wurde. Die wirtschaftliche Krise, die auf uns zugekommen ist, hat schon eine große Anzahl von Arbeitsplätzen gefährdet, so dass die neuen Maßnahmen, die Arbeitslosigkeit als Risiko miteinbeziehen, überhaupt nicht mehr in Frage kommen sollten.

Die amerikanische Zentralbank, auch als The Federal Reserve Bank oder kurz Fed bekannt, ist eins der wichtigsten Bankensysteme der Welt. Das Federal Reserve System ist teils privat, teils staatlich, da es aus dem so genannten Board of Governors, aus zwölf regionalen Fed Banken und mehreren Mitgliedsbanken und Institutionen, die eigentlich die Eigentümer des Federal Reserves sind, besteht und ein Direktorium, das von dem Präsidenten der Vereinigten Staaten genannt wird, hat.

Das wichtigste Gremium des Fed ist das FOMC – Federal Open Market Committee – das die Geld- und Währungspolitik der Vereinigten Staaten betreibt. Die Entscheidungen des FOMC werden dabei vom Board of Governors praktisch umgesetzt – das Fed System funktioniert wie ein makelloser Mechanismus, der nicht nur die Wirtschaft der Vereinigten Staaten betreibt, sondern einen riesigen Einfluss auf die weltweite Ökonomie ausübt.

Eben wegen der großen wirtschaftlichen Macht des Fed Systems sind mittlerweile auch zahlreiche Verschwörungstheorien rund  um die amerikanische Zentralbank entstanden, die mehr oder weniger durch Fakten unterstützt werden können – Die Federal Reserve Bank sei das Werkzeug einer Weltverschwörung, die von einer Handvoll Großbankiers geführt werde und die die Weltökonomie bestimme und betreibe. Das Fed System wird dabei als Verursacher der 9/11 Attentate und der  Weltwirtschaftskrisen, die auf uns in dem letzten Jahrhundert zugekommen sind, verdächtigt. Die Krise wurde dabei mit Absicht verursacht, mit dem Ziel die Reserven des Fed zu bereichern.

Die Fed als Puppenspieler der Weltwirtschaft – eine Theorie, die der Welt in einer neuen und etwas dunkleren Perspektive zeigt.