Nehmen wir an, ein Durchschnittsverbraucher möchte sich etwas kaufen, wofür er aber leider nicht genug gespart hat, z.B. eine Reise. Er kann entweder warten, bis er die benötigte Summe hat, oder er kann einen Kredit anfordern. Ein guter Kunde wird von seiner Bank einen Kredit gewährt bekommen und der Kredit wird dem Kunden auf sein Girokonto gutgeschrieben (im besten Fall ein Reise Girokonto um Gebühren zu sparen), was wiederum bedeutet, das die Bank soeben Geld erschaffen hat. Geld wird generell genau auf diese Weise erschaffen – durch die Vergabe von Krediten von Banken an ihre Kunden – und hierbei wird zwischen verschiedenen Arten von Geld unterschieden: Auf der einen Seite gibt es die Geldmenge M1, Sichtguthaben und Bargeld umfassend, in anderen Worten Geld, über welches man zu jeder beliebigen Zeit verfügen kann, sozusagen „auf Sicht“. Die Geldmenge M3, also Geld, auf das man nicht zu jeder Zeit zugreifen kann, besteht aus Bankschuldverschreibungen, Termingeldern und Sparguthaben mit einer Laufzeit von bis zu 2 Jahren und wird in der Regel von der Europäischen Zentralbank benutzt.

Diese Schöpfung von Kredit bedeutet Geldschöpfung und die Geldmenge wird von den Krediten abgedeckt, die die Banken an ihre Kunden vergeben haben. Kredite für verschiedene Investitionen sind dabei der bestmöglichste Fall, da es in diesem Falle möglich ist, die Zinsen für den Kredit von den Erträgen der Investitionen zu bezahlen. Jede Bank überprüft ihre Kunden darauf, das sie es sich auch wirklich leisten werden können, den Kredit samt Zinsen zurückzuzahlen und in diese Richtung. Die Fortsetzung finden sie im nächsten Artikel