Allen Anzeichen nach wird Deutschland nach und nach von einer Statuspanik der Mittelschicht ergriffen, denn Wirtschaftsforscher schätzen dass das Sparpaket der  deutschen Bundesregierung die Ungleichheiten zwischen Armen und Reichen in Deutschland weiter anheben wird. Studien des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung zeigen eine eindeutliche Polarisierung der Einkommen in den letzten Zehn Jahren fest, was in anderen Worten bedeutet, das die Kluft zwischen Arm und Reich nur noch größer geworden ist. Die Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung bezieht sich auf den Zeitraum zwischen dem Jahr 2000 und dem Jahr 2009 stellt in dieser Richtung fest, das im letzten Jahrzehnt die Anzahl der Menschen, die sich eines besonderen Luxus erfreuen, stetig gewachsen ist. Zur gleichen Zeit ist aber auch das Wachsen der Anzahl von Menschen zu bemerken die sich ihren Lebensunterhalt entweder mit einem sehr niedrigen Einkommen sichern müßen, oder gar bitter arm sind. Der immer teurere Lebensunterhalt und verschlechterte Bedingungen für einen Kredit stellen diesbezüglich zusätzliche Problem dar.

Die sogenannte Statuspanik, von der Menschen ergriffen werden, die zur Mittelschicht gehören und befürchten, durch die letzten gesellschaftlichen Entwicklungen in die untere Schicht zu rutschen, ist eigentlich nicht unberechtigt, denn die Untersuchungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung zeigen, das in den vergangenen zehn Jahren die Mittelschicht geschrumpft ist und immer mehr Menschen mit weniger als siebzig Prozent des durchschnittlichen Einkommens auskommen müßen.

Damit Verbraucher nicht auch für das allernotwendigste einen Kredit aufnehmen müßen, sind nach der Wirtschaftskrise glaubwürdige Maßnahmen nötig und es gilt, die Haushaltspolitik wieder in eine ausgeglichene Lage zu bringen.