Die Altersvorsorge in Deutschland ist nicht nur ein wichtiges Thema, aber es nimmt auch nicht als Wichtigkeit ab. Studien zeigen weiterhin, dass selbst wenn einige erwarten, dass die Krise eher das Kurzfristige Denken fördern sollte, die Deutschen immer noch an die Altersvorsorge denken. Einige würden sagen, sie kommen damit dem stereotypischen Deutschen der immer vorausdenkt nahe.

Die Sichere Altersvorsorge ist für die Deutschen weiterhin wichtig. Sie sparen aus diesem Grund mehr Geld und bestehen darauf mehr Perspektiven im Alter zu haben. TNS Infratest hat für den Verband der Privaten Bausparkassen eine Studie durchgeführt, die dies belegt. Die Altersvorsorge ist für etwa 67,6 Prozent der Deutschen nicht nur wichtig, sondern das wichtigste Sparziel. In dem Vergleich zu dem November empfinden es etwa 7,3 Prozent der Befragten für wichtiger für die Rente zu sparen und machen sich mehr Gedanken darüber. Dies zeigt eine interessante und beeindruckende Entwicklung im Sparbewusstsein der Bundesbürger.

Studien aus dem Jahr 2009 hatten schon gezeigt, dass das nächste wichtigste für die Deutschen eigenes Wohneigentum ist. Auch Anfang dieses Jahres wurde der gleiche Trend festgestellt: etwa 52,2 Prozent der Befragten sagten, sie haben vor zu sparen um Wohneigentum zu kaufen, oder um bestehendes Wohneigentum zu renovieren. Immobilien und Wohneigentum ist in Deutschland weiterhin sehr wichtig. Andere Studien zeigen aber, dass nur wenige Deutsche die für eine Immobilie sparen, vorhaben sie im Alter zu vermieten. Viel mehr wollen sie selbst nutzen und damit ihre Kosten reduzieren.

Änderungen gibt es auch was das Sparvorhaben für Konsum angeht. Dieses Jahr sagten etwa 50 Prozent der Befragten, dass sie vorhaben für Konsumgüter zu sparen, während es vor 6 Monaten noch fast 60 Prozent waren.

Die Kapitalanlage hat etwa 37,3 Prozent Anhänger verloren, da diese Art von Anlage in Deutschland immer weniger attraktiv wird. In der Studie wurde auch gefragt, wie die Deutschen sparen wollen und was sie für die Zukunft erwarten. Etwa 52 Prozent der Befragten, erklärten, dass sie eigentlich nicht sparen und nur 48% sagten, dass sie tatsächlich sparen. Rund 9 % wollten aber in Zukunft mehr sparen. Im Vergleich zu dem letzten Jahr ist die Zahl der Nichtsparenden gesunken. Die Krise hat also scheinbar mehr Deutsche zum Sparen gebracht. Für die Wirtschaft ist dies nicht direkt positiv, aber für die Sparer wohl doch. Die meisten, also 55 Prozent nutzen das Sparbuch für ihre Anlage und 39 Prozent nutzen den Bausparvertrag. Weiter folgen Renten und Kapitallebensversicherungen mit 38,6 Prozent und Girokontos mit 36,5 Prozent.