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Browsing Posts published in March, 2010

In Deutschland kostet es viel wenn sie ihre Girokarte oder ihre Kreditkarte verlieren. Die Gebühren um diese Karten zu ersetzen sind merkwürdig hoch und deshalb hat die Verbraucher Zentrale Nordrhein Westfalen eine Untersuchung durchgeführt. Darin wurden die Tarife von elf Finanzinstituten untersucht. Diese Extraleistungen dürften nicht zu teuer sein.

Die Untersuchung der Verbraucherschutz Zentrale stellte fest, dass es sehr große Unterschiede zwischen den Tarifen der Institute gibt. Dies gilt sowohl für Ec Karten als auch für Kreditkarten und Sparkunden.

Die Besten Banken in dieser Hinsicht sind die ING DiBa  und DKB. Bei diesen Fällen wird die Karte automatisch kostenfrei ersetzt, falls sie verloren geht. Bei den restlichen Banken müssen die verlorenen Karten bezahlt werden. Zum Beispiel bezahlt man bei der Postbank 15 Euro wenn man seine Girokarte ersetzen will. Bei der Deutschen Bank bezahlt man im Nachhinein ebenfalls 15 Euro, selbst wenn es mehrere kleinere Gebühren gibt. Bei den meisten Banken die in der Studie der Verbraucher Zentrale Nordrhein Westfalen untersucht wurden, fallen die Gebühren für das Ersetzen der Girokarte zwischen fünf und zehn Euro.

Wenn die Kreditkarte verloren geht, fallen aber viel größere Gebühren an. Die ING DiBa ersetzt die Kreditkarte kostenfrei, bei der DKB wird nur die Visa Karte kostenfrei ersetzt. Die DKB verlangt 20 Euro für das Ersetzen der MasterCard. Die Deutsche Bank hingegen verlangt ganze 30 Euro von den Kunden, falls diese ihre Kreditkarte umtauschen wollen. Die Sparda Bank West verlangt auch 30 Euro für die Operation.

Die Kunden bezahlen auch wenn sie ihre Sparbuchkarte ersetzen wollen. Im Fall der Postbank bezahlt man 14 Euro, bei der Sparda Bank West bezahlt man hingegen nur 7,50 Euro. Bei anderen Banken liegen die Gebühren zwischen diesen Tarifen.

Für die Kunden sind diese Tarife ungünstig, aber die Banken wollen ihre Kunden dazu bringen verantwortungsvoll mit ihren Kreditkarten umzugehen. Denn die Zahlt der Fälle von Kreditkarten Diebstahl ist immer weiter gestiegen und die Systeme der Verbrecher sind inzwischen so ausgeklügelt, dass die Banken nicht mehr nachkommen. Eine verlorene Kreditkarte ist für einen Dieb eine fabelhafte Gelegenheit. Dazu müssen die Banken ihre Operationen von Umtausch und Änderung der Daten in den Datenbanken auch ihre Kosten decken.

Tatsächlich sind die Gebühren aber größer als eine Kostendeckung verlangt. Darüber haben sich Verbraucher beschwört, aber die Banken können die Tarife selbst bestimmen ohne die Meinung der Kunden zu berücksichtigen. Es wird nicht erwartet, dass Kunden ihr Konto kündigen, weil die Kreditkarte zu teuer ist.

Eine Studie der Schufa Agentur zeigt, dass das Jahr 2009 für die Deutsche ein Kreditjahr war. Selbst wenn es aus vielen Quellen heißt, dass Kredite knapp werden, dass die Menschen plötzlich Angst vor Krediten haben usw., scheinen die Deutschen in 2009 mehr Kredite als je genommen zu haben. Die Schufa Agentur erklärt, dass in 2009 mehr Kredite als in 2008 genommen wurden.

Die Schufa (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) hat bekannt gegeben, dass in 2009 die Deutschen mehr Kredite genommen haben. Um genauer zu sein ist die Nachfrage für Kredite um 17 Prozent gestiegen. Dagegen haben die Banken um 10 Prozent mehr Kreditverträge abgeschlossen als in anderen Jahren abgeschlossen.

Die Experten der Schufa erklärten, dass diese Entwicklung komplett unverständlich sei, denn in Krisenzeiten sollten Kredite normalerweise zurück gehen. In Deutschland war das offensichtlich nicht der Fall und die Nachfrage ist sogar stark gewachsen. Die Krise war damit eher eine große Werbekampagne für Kredite und keinesfalls eine Ernüchterung.

Die Krise ist also für die meisten Bundesbürger immer noch eine Abstrakte Nachricht im Fernsehen. Die meisten Bürger würden eher einen Kredit nehmen. Dazu sind einige Aktionen des Staates hinzugekommen und diese haben dabei geholfen die Nachfrage für Kredite nach oben zu bringen. Die Abwrackprämie war die wichtigste. Aber auch die Banken haben ihre Angebote etwas verbessert und mehr in Werbung investiert.

Die Überschuldung in Deutschland hat auch abgenommen. Genau um 126 Euro hat die durchschnittliche Kreditschuld pro Kopf  abgenommen und hat 8382 Euro erreicht. Nur in etwa 3% fallen die Kredite in Deutschland aus, ergänzte die Studie von Schufa. Somit sieht die Welt der Kredite in Deutschland überraschend gut aus. In 2009 wurden viele Schulden beglichen und das Geld leihen kann weiter gehen.

Die Schufa verfügt über hunderte Millionen von Datensätzen und verwaltet Kreditdaten von den meisten Bundesbürgern. Fast jeder Kredit der vergeben wird, wird bei der Schufa registriert. Ausnahme machen nur einige Privatkredite.

Die Krise scheint also kaum die Kreditwelt geändert zu haben, zumindest was Privatverbraucher angeht. Bei Geschäftskunden ist die Lage etwas schwieriger und hier gibt es tatsächlich Probleme erklären Experten. Für manche ist es besorgend, dass die Verbraucher nicht verantwortungsvoller geworden sind und dass die Banken immer noch in Massen Kredite vergeben, obwohl die Zeiten unsicher sind, vor allem wenn man an den unstabilen Arbeitsmarkt denkt.

Die Comdirect Gruppe hatte vor kurzem provisorische Geschäftszahlen für das letzte Jahr bekannt gegeben. Nun wurde das offizielle Ergebnis der Bankengruppe bekannt gegeben und die vorigen Zahlen wurden bestätigt. Die Bank erklärt, dass die vorigen Resultate im Großen und Ganzen richtig waren.

Das Vorsteuerergebnis für 2009 beziffert also 76 Millionen Euro. Dies sind nur 2,3% weniger als in 2008. Die Comdirect Bank sieht dies aber als ein besonders gutes Ergebnis, denn das Ziel von 75 Millionen Euro wurde nicht nur erreicht, sondern es wurde auch überschritten. Die Comdirect Gruppe wurde zerteilt, was Kosten reduziert hat. Die Comdirect Private Finance wurde getrennt und der Depot Anbieter B2B Ebase wurden umstrukturiert. Dadurch wurden Belastungen reduziert und das Geschäftsergebnis ist besser ausgefallen.

Damit kann die Comdirect Bank sagen, dass 2009 kein so schlechtes Jahr war, zumindest nicht im Vergleich zu den Ergebnissen anderer Banken. Im Bereich der Privatkunden konnte die Comdirect Bank mehr Kunden gewinnen. Insgesamt sind etwa 101.000 neue Kunden zu der Bankengruppe hinzugekommen. Damit wuchs auch das Vermögen, das die Bank verwaltet. Ende 2009 verwaltete die Comdirekt Bank insgesamt 22,2 Milliarden Euro, also um 9 Prozent mehr als in 2008, als die Bank nur etwa 20 Milliarden Euro verwaltete. Etwa 533.000 Comdirect Kunden hatten bei der ein Girokonto. Dies sind etwa 26% mehr als vor 2009. Die Tagesgeldkonten der Comdirectbank sind ebenfalls beliebter geworden und deren Zahl ist um 18% gestiegen. Insgesamt gab es etwa 960.000 Tagesgeld Plus Konten bei der Comdirect Bank.

In den nächsten drei Jahren will die Comdirectbank das Ergebnis vor Steuern verdoppeln. Damit sollen 150 oder sogar 170 Millionen Euro erreicht werden. Dafür sollen 3 Millionen Kunden gebraucht werden und ein Vermögen von 50 Milliarden Euro.

Die Pläne der Comdirect sind damit groß, aber durch die Umstrukturierung der Bank soll es angeblich möglich sein das Ziel zu erreichen. Die Ergebnisse in dem letzen Jahr waren zwar gut, aber dafür auch nicht wirklich hervorragend. Durch neue Strategien und Werbepläne soll es die Bank schaffen ihr Geschäft zu vergrößern.

Die Bank will ihr Verwaltetes Vermögen erhöhen um besser investieren zu können. Die Bank erklärte aber nicht, welche Strategie sie in Bezug Kredite einlegen will, oder ob diese überhaupt noch geändert wird. Deshalb waren einige Experten über die neuen Ziele der Comdirect Bank eher etwas skeptisch. Es kommt aber darauf an welche Ergebnisse die Bank in diesem Jahr erzielen kann.

Hier noch eine neue Finanznachricht, die ich noch schnell loswerden möchte, bevor ich zu meinem neuen Triathlon Coaching gehe. Später darüber mehr.

Die ING- DiBa AG kündigt Erfolge für das Jahr 2009. Einige Banken konnten in diesem Jahr gewinnen, während andere verloren haben. ING DiBa gehört laut eigener Angaben zu der ersten Kategorie. In 2009 stiegen sowohl die Einlagen der Kunden als auch die Kundenzahl bei der Bank.

In dem letzten Jahr hat Ing DiBa gut abgeschnitten. Die Einlagen sind auf 75,3 Milliarden Euro angestiegen. In dem Jahr 2009 sind insgesamt 10,9 Milliarden Euro zu dieser Summe hinzugekommen. Dies ist ein rekordstand für die ING DiBa. Dazu ist bei der Bank auch die Kundengesamtzahl gestiegen, etwa um 200.000. Damit wurden 6,9 Millionen Kunden erreicht. Im Bereich der Wertpapiere und Baufinanzierungen konnte die ING DiBa ihr Geschäft auch vergrößern und erreichte neue Rekordwerte.

Die ING DiBa musste aber einen Gewinnrückgang im vorigen Jahr erleben. Die Zahlen sind um ein Drittel gefallen. In 2008 konnte die Bank 412 Millionen Euro beziffern, während in 2009 nur 277 Millionen Euro erreicht wurden. Diese Ergebnisse haben enttäuscht, selbst wenn die restlichen Zahlen gut waren.

Die Kredit Bank erklärte aber, dass die Zahlen so erklärt werden können, dass die Prämie für Einlagensicherungsfonds um 30 Millionen Euro gestiegen ist. Dazu sind die Zinsen für Sparprodukte gestiegen. Damit sind Zahlungen von etwa 1,65 Milliarden Euro angefallen.

Trotzdem ist die Bankoptimistisch, dass das Jahr 2010 gute Ergebnisse bringen wird. Das Wachstum im Geschäft ist tatsächlich ein gutes Zeichen, erklären Experten und deuten darauf hin, dass viele Banken ihre Politiken ändern mussten und neue Strategien eingefahren haben um mehr Kunden zu erreichen und mehr Kunden davon abzubringen zu einer anderen Bank zu wechseln.

Die Direktbanken standen dazu Anfang des Jahres häufig in der Kritik, da sie schlechten Service bieten und ihre Kunden ein schweres Leben wegen zu wenigen Automaten haben. In dem Sinne ist es ein gutes Ergebnis, dass die ING DiBa ihre Geschäftszahlen erhöhen konnte und Einlagen sichern konnte. Diese können in diesem Jahr genutzt werden um das Geschäft weiter zu entwickeln und um vielleicht sogar ein besseres Gesamtergebnis zu erzielen.

In einem Wettbewerb für Kundenorientierte Dienstleister konnte Interhyp AG viele Preise gewinnen. Der Wett bewerb „Deutschlands kundenorientierteste Dienstleister 2010″ wurde von der Unternehmensberatung Steria Mummert, der Universität St. Gallen und dem Handelsblatt organisiert. In diesem Wettbewerb wurde die Interhyp AG mit dem zweiten Platz gekürt. Dazu konnte die Interhyp AG auch Sonderpreise ergattern, zum Beispiel den Preis für den Branchenbesten in dem Bereich „Finanzprodukt-Vermittler“ und dazu noch den Preis für das beste Unternehmen im Münchener Raum. Im Vergleich zu dem letzten Jahr konnte Interhyp AG einen Platz in dem allgemeinen Klassement aufsteigen. Auf dem ersten Platz war Carglass und auf dem dritten Platz hinter Interhyp landete Otto, der Handelskonzern. Dies zeigt, dass die Interhyp AG Fortschritte im Bereich Kundenservice gemacht hat und dass sich die Politik des Unternehmens bezahlt macht. Studien zeigen, dass Kundenzufriedenheit ein wichtiger Faktor in dem Erfolg eines Unternehmens ist, aber auch, dass es sehr schwer ist ein System auf die Beine zu stellen, welches Kundenservice effizient macht. Bei Interhyp scheint es geglückt zu sein. Besonders in dem heutigen Zeitalter in dem Kommunikation sehr einfach ist und es nicht nur viele Verbraucherportale sondern auch viele Blogs gibt, ist guter Kundenservice noch wichtiger. In dem Wettbewerb werden Unternehmen ausgezeichnet die es schaffen Kundenorientiert vorzugehen. In diesem Jahr haben 103 Unternehmen in dem Wettbewerb teilgenommen. Diese haben sich selbst bewertet und daraus wurde ein Ranking zusammengestellt welches sich auf verschiedene Punkte der Kundenorientierung bezieht. Dazu wurden einige Kunden der Unternehmen befragt und letztlich wurden die 13 bestplazierten Unternehmen von einer Jury besucht. Interhyp wurde sehr gut bewertet und bekam den 2. Platz in dem gesamten Ranking. „Dass wir unsere Platzierung bei dieser umfassenden Untersuchung 2010 sogar noch einmal verbessern konnten, bestätigt unser Dienstleistungskonzept eindrucksvoll. Schließlich geht es in der privaten Baufinanzierung nicht nur um beste Konditionen, sondern um umfassende Beratung und Unterstützung bei einer sehr weitreichenden finanziellen Entscheidung.“ sagte der Interhyp Gründer Robert Haselsteiner. In dem Bereich der Finanzdienstleistungen ist guter Service besonders selten. Studien zeigen, dass die Deutschen mit ihren Banken und Finanzinstitut unzufrieden sind und dass sie kaum eine Verbindung mit ihrer Bank empfinden. Die Banken bauen dabei auf Vertrauen bei dem Kunden, aber seit der Finanzkrise ist dieses untergegangen. Die Banken haben ein sehr schlechtes Image bekommen und dies wirkt sich auch auf den Kundenservice aus. In vielen Fällen kommt es so vor, als ob Kunde und Bank eigentlich Feinde sind.