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Browsing Posts published in February, 2010

Immobilien sind in Deutschland beliebt, sobald man genug Geld hat um sich zu trauen an eine eigene Wohnung oder an ein eigenes Haus zu denken. Allerdings haben nur die wenigsten Deutschen genug Geld um sich einfach so ein Heim zu leisten. Deshalb haben sie viele Möglichkeiten Kredite zu nehmen. Die Zeitschrift Finanztest hat eine Studie durchgeführt um herauszufinden welches die Besten Angebote im Bereich Immobilien Finanzierung sind. Das Resultat ist, dass die Bausparkassen meistens bessere Angebote als Banken auf Lager haben.

Viele Deutsche wünschen sich ein Eigenheim. Viele hoffen darauf, dass sie sich bis zu Rente ein Eigenheim leisten können um im Alter weniger Kosten durch wegfallende Miete zu haben. Manchen sehen die Immobilien als Investition, um sie danach zu vermieten. Bis es zu einem Kauf einer Immobilie kommt, muss aber viel berechnet werden, was die Finanzierung angeht.

Finanztest hat in der Studie die Angebote von insgesamt 87 Kreditinstituten sowie Vermittlungsgesellschaften analysiert. Dazu wurden die 7 besten Angebote ermittelt, für verschiedene Produkte, wie Neubaukredit oder Anschlusskredit für bereits existierende Finanzierungen.

Laut der Studie der Zeitschrift bieten die Bausparkassen die besten Kredite an, wenn es um Immobilien geht. Der Sieger der Studie war Schwäbisch Hall, die größte Bausparkasse aus Deutschland. Die Gewinner der Studie hatten Angebote für unter 4,5 %, was sich garantiert auf die gesamte Laufzeit des Kredites bezog. Die Laufzeit war 20 Jahre oder mehr. Die Banken hingegen garantierten den Zinssatz nur für 10 Jahre, oder in seltenen Fällen für 15 Jahre.

Die Bausparkassen Kredite haben einen entmutigenden Ruf erklärt die Studie, da sie als kompliziert gelte. Doch sie haben am besten abgeschnitten. Die Darlehen sind zwar tatsächlich kompliziert, aber dafür sind die Zinsen bei den Bausparkassen unschlagbar. Diese sind auch als Riester Darlehen erhältlich und in diesem Fall kann man eine staatliche Förderung beziehen. Somit kann man mehrere Tausend Euro dazu bekommen und Geld sparen, erklärt die Studie von Finanztest.

Der Unterschied zwischen den Banken Darlehen und den Krediten von Bausparkassen sammelt sich in den Jahren der Finanzierung an und erreicht sogar Summen von bis zu 36.000 Euro. Der Unterschied ist sehr groß.

Aber neben den Bausparkassen konnten auch die regionalen Banken mit guten Konditionen überzeugen. Die Volksbank Düsseldorf Neuss, Münster und Rhein-Ruhr oder die Geno Bank Essen haben alle but abgeschnitten. Diese Banken konnten sogar bessere Angebote machen, als Direktbanken und Internetvermittler.

Der Spiegel berichtet über das etwas andere Finanzgeschäft. In der heutigen Edition des Online Spiegels, wird berichtet wie Finanzspekulanten in Griechenland die Wirtschaft zerstören um daraus Profit zu machen. Griechenland hat seit einiger Zeit riesige Schuldenprobleme. Daran scheinen die Banken beteiligt zu sein. Das Geschäft der Banken mit Griechenland soll nach dem gleichen Prinzip funktionieren, wie das Lehman Brothers Fiasko, welches die Finanzkrise ausgelöst hat. Der Spiegel bezieht sich auf die New York Times, die warnen dass Griechenland in das Bankrott getrieben wird. Die großen Banken in Griechenland, die die Staatsanleihen abkaufen setzten nun auf den kompletten Ruin und hoffen daraus Profit zu machen.

Die wichtigsten Institute die an der Aktion beteiligt sind, sind Credit Suisse, die UBS, Société Générale, BNP Paribas und die Deutsche Bank. Mehrere Banken, darunter auch Jp Morgan und Goldman Sachs haben vor Kurzem einen Index zusammengestellt, der zeigen soll wie wahrscheinlich es ist, dass bestimmte Staaten in Europa pleite gehen. Dieser Index wurde iTraxx SovX Western Europe Index genannt und wird von der Markit Group of London zusammengestellt. Der Index wird auf Grund von Credit Swaps zusammengestellt, also Versicherungen für Kreditausfälle. Falls ein Staat pleite geht, werden diese eingelöst und der Besitzer kassiert viel Geld. Dadurch, dass die Banken massiv Credit Swaps kaufen, steigt ihr Preis und eine Blase entsteht, wie im Fall der amerikanischen Immobilien. Damit kommt der griechische Staat in eine Gefährliche Situation und die Lage wird schlimmer als sie es sein sollte.

Durch den Anstieg der Preise für Credit Swaps, wird es für Griechenland immer schwerer die Schulden zu refinanzieren und dadurch greifen immer mehr Institute zu Credit Swaps. Damit entsteht eine Spirale die dazu führt, dass der Staat destabilisiert wird und der Euro ebenfalls Probleme hat. Normalerweise wäre das Spiel mit den Credit Swaps gefährlich für die Banken, denn eine Staatspleite würde bedeuten, dass sie ihren Wert komplett verlieren. Die Sicherheit wird aber von der EU garantiert, so dass die Banken ihr Spiel weiter treiben können. Eine tatsächliche pleite Griechenlands wäre für viele Banken in Deutschland gefährlich, denn die meisten Großbanken aus Deutschland haben Investitionen von mehreren Milliarden Euro in dem Finanzsystem aus Griechenland.

Marktsituation für kostenlose Girokonten

Die Konkurrenz auf dem Geldmarkt ist in den letzten Jahren deutlich angewachsen. Nicht erst seit dem Markteintritt der Direktbanken werben also viele Kreditinstitute damit, ein kostenloses Girokonto anzubieten. Allerdings machen viele Banken diese Befreiung von den üblichen Gebühren von einem Mindestgeldeingang abhängig.
Tatsächlich gibt es aber inzwischen eine ganze Reihe von Anbietern, die die Vorteile eines kostenlosen Girokontos anbieten, auch wenn keine regelmäßigen Zahlungseingänge stattfinden bzw. ein Mindestguthaben auf dem Konto vorhanden ist.

Was gehört zu einem wirklich kostenlosen Girokonto?

Häufig sind es Direktbanken, die mit diesen Angeboten besonders hervorstechen. Das macht sich für den Bankkunden in den meisten Fällen bezahlt. Kontobewegungen erfolgen kostenfrei. Die Kontoauszüge werden online oder am Filialautomaten kostenlos zur Verfügung gestellt. Zu einem kostenlosen Girokonto gehört dazu, dass weltweit Bargeld ohne Gebühren abgehoben werden kann. In der Regel stellen die Kreditinstitute darüber hinaus auch eine kostenfreie EC-Karte, auch Maestrocard genannt, zur Verfügung.
Darüber hinaus gehört natürlich ein sicheres Online-Banking dazu. Das spart Zeit, weil man nahezu alle Zahlungsvorgänge direkt vom heimischen PC aus bearbeiten kann. Viele Institute bieten darüber hinaus eine attraktive Guthabenverzinsung und ein kostenloses Tagesgeld- oder Depotkonto an.

Die Wahl des Kontoführungsinstitutes

Welche Art des kostenlosen Girokontos für den Kunden in Frage kommt, ist in der Regel eine subjektive Entscheidung. Auf jeden Fall sollte man sich vorher genau informieren, welches Kreditinstitut die besten Konditionen anbietet. Auf jeden Fall ist es wichtig, im Vorfeld genau zu überprüfen, ob die Kostenfreiheit von Bedingungen abhängig ist. In einer Zeit, in der der Markt durch diverse Vergleiche und Bewertungen relativ transparent geworden ist, ist eine solche Information leicht zu erhalten. Wirklich kostenlose Girokonten finden Sie unter www.kostenlos-konto.org

Direktbank versus Filialbank

Direktbanken sind schon relativ früh dazu übergegangen, wirklich kostenlose Girokonten anzubieten. Auch die Integration einer kostenfreien Kreditkarte gehört bei ihnen zum Standardangebot. Allerdings fehlt der persönliche Kontakt zum Berater. Filialbanken machen in der Regel gewissen Einschränkungen bei der Nutzung eines kostenlosen Girokontos. Manche gewähren Kostenfreiheit erst ab einem bestimmten monatlichen Geldeingang, der regelmäßig erfolgen muss. Andere haben Einschränkungen zum Beispiel beim kostenlosen Geldabheben. Hier muss ein Mindestbetrag abgehoben werden, um keine Gebühren zu bezahlen. Viele Institute werben mit Vergünstigungen wie einem Startguthaben oder besseren Guthabenzinsen. Hier sollte der potentielle Kunde genau vergleichen, ob er diese Vergünstigungen als zusätzliches Angebot erhält oder ob er im Gegenzug dafür bei bestimmten Gelegenheiten doch Gebühren bezahlen muss.

Eine neue Studie zeigt, dass die Kunden der deutschen Banken keine richtige Beziehung mit ihren Banken haben. Das Problem wurde schon in der Vergangenheit angedeutet. Die Bankkunden in Deutschland sind nicht zufrieden mit den Banken und obwohl es eine Beziehung geben sollte, die auf Vertrauen beruht, ist diese Verbindung nicht existent. Im Bereich der Finanzen ist das von großer Bedeutung, da die Banken praktisch ihre Geschäfte auf Vertrauen vermarkten.

Die Studie wurde von Gallup Deutschland durchgeführt. In der Studie wurden fast 4.000 Kunden befragt, die die Dienstleistungen einer Sparkasse, Genossenschaftsbank oder einer privaten Bank nutzen. Die Antworten der Befragten zeigen, dass die Kunden mit den Banken nicht verbunden sind und dass sie auch keine echten Unterschiede zwischen den einzelnen Instituten sehen.

Nur etwa 14 Prozent der Befragten haben gesagt, dass sie sich mit ihrer Bank oder Sparkasse verbunden fühlen. Die Genossenschaftsbanken scheinen eine bessere Beziehung zu ihren Kunden zu pflegen, da 19 Prozent der Kunden dieser Banken erklärten, dass sie sich mit ihrer Bank verbunden fühlen. Bei den anderen Banken waren viel weniger dieser Meinung. Nur 13 Prozent der Sparkassenkunden sagten, dass sie mit ihrer Bank verbunden und nur 11 Prozent der Privatbanken sagten dies.

Etwa ein Fünftel der Befragten erklärten, dass sie Vertrauen in ihre Banken haben und dass sie daran glauben, dass die Mitarbeiter der Filialen mit denen sie zu tun haben fehlerfrei arbeiten. Etwa 26 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Kreditinstitute Zusicherungen nicht einhalten.

Die Studie zeigt, dass etwa 66 Prozent der Deutschen in dem letzten halben Jahr eine Bankfiliale besucht haben. Weniger als die Hälfte, also 42 Prozent der Befragten, sagten dass sie monatlich in eine Bankfiliale gehen.

Während die Beziehung zwischen den Banken und ihren Kunden eher kalt ist, sind die meisten der Befragten der Meinung, dass es kein Problem wäre die Bank zu wechseln. Nur etwa 27 Prozent der Befragten waren der Ansicht, dass es kompliziert ist die Bank zu wechseln.

Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Banken mehr ihre bestehenden Kunden pflegen sollten und eine echte Beziehung mit ihnen aufbauen sollten. Damit können sie ihr Geschäft verbessern und die Zahl ihrer Kunden stabilisieren. Die meisten Kunden sind der Ansicht, dass zwischen den Banken kein echter Unterschied besteht, so dass eine echte Beziehung gerade diesen Unterschied machen kann.

Dazu stellte die Gallup Studie fest, dass die zufriedenen Bankkunden ihre Bank auch anderen, wie zum Beispiel Freunden weiter empfehlen.

Anfang des Jahres gab es in Deutschland riesige Probleme mit den Kreditkarten. Sehr viele Banken und Sparkassen waren davon befallen, was ihre Kunden direkt betroffen hat. Für viele war das Problem sehr groß, da sie persönlich Geld abheben mussten und einige Tage lang nur mit wenig Bargeld auskommen mussten.

Das Problem bei den Kreditkarten lag an einem defekten Chip, der das neue Datum 2010 nicht richtig anerkennen konnte. Deswegen funktionierten die Kreditkarten in Deutschland nicht mehr. Nicht alle Kreditkarten waren davon betroffen, aber viele Hundert Tausende Kunden hatten Probleme. Es gab anfangs Befürchtungen, dass die Karten komplett ausgetauscht werden mussten, was eine riesige Ausgabe gewesen wäre. Darauf wurde aber eine Lösung durch eine Softwareprozedur entdeckt und der Fehler konnte in vielen Fällen direkt bei den Kreditkarten Automaten gelöst werden.

Dieses Problem hat die Postbank dazu verleitet, einen Service anzubieten, damit die Kunden der Postbank Kredit Karten mit einem defekten Chip auch in einer Postbank Filiale repariert werden können. Dies soll in jeder Postbank Filiale möglich sein. Bislang hatte die Postbank ihre Kreditkarten auch nur an dem Automaten aktualisiert. Da es aber einige Personen gab die diesen Service nicht nutzen konnten, wurde auch die zweite Prozedur eingeführt.

Aber auch bei der Prozedur an der Kasse, die in jeder Postbank Filiale durchgeführt wird, wird die gleiche Software Bearbeitung genutzt, wie bei den Geldautomaten. Dies bedeutet also, dass keine Kredit Karte ausgetauscht werden muss und dass man keine Gebühren dafür bezahlen muss.

Als es darum ging die Kreditkarten auszutauschen, wurde darüber diskutiert wer die Kosten für die Prozedur tragen sollte. Die Banken waren der Meinung, dass die Kreditkarten Konzerne die Kosten tragen sollten, während die Kredit Karten Konzerne der Meinung waren, dass die Banken und Sparkassen die Kosten tragen sollten. Die zwei Seiten konnten sich aber fast darauf einigen, dass die Verbraucher die Kosten tragen sollten, bevor die Software Lösung gefunden wurde.

Nun können die Postbank Kunden nicht nur zu dem Geldautomat gehen um ihre Kreditkarte zu aktualisieren, sondern sie können auch in die Filialen gehen. Danach können sie die Karte wieder normal nutzen.

Selbst Personen die keine Probleme bei der Bezahlung mit der Kredit Karte im Laden haben, sollten zu einer Postbank Filiale gehen, falls sie vor haben in naher Zukunft in das Ausland zu fahren. Der Chip Fehler könnte weiterhin bei Automaten im Ausland erscheinen, wenn das Software Update nicht installiert wird. Am besten geht man und man frägt nach um sicher zu sein, dass man nicht auf Probleme im Urlaub stößt.

Tipp:  Dauerhafte Haarentfernung mit Kreditkarte