Für den Großteil der selbständigen Unternehmer gilt diese Devise. Nicht nur, dass man es sich nach Jahren der Selbständigkeit nicht mehr vorstellen kann, als „Lohnsklave“ zu arbeiten, man wird schlicht nicht mehr eingestellt. Wer in seinem Leben bereits als Unternehmer tätig war, der lässt sich in der Regel kaum noch erfolgreich in ein Angestelltenverhältnis eingliedern. Ausnahmen bestätigen nur die Regel. Das wissen natürlich auch die Personalchefs und wünschen Ihnen auf Ihre Bewerbung nur alles Gute für den weiteren beruflichen Werdegang.

Wer sich mit dem Gedanken einer Existenzgründung beschäftigt, der sollte auch das berücksichtigen. Es ist in der Regel ein Weg ohne Umkehr. Mit entsprechendem Einsatz muss man dann auch die Existenzgründung betreiben, denn ein Scheitern ist nicht vorgesehen. Und wer doch scheitert, der muss wieder aufstehen und vorn vorne anfangen, so wie es die meisten Unternehmer machen. Eine Pleite kann auch lehrreich und reinigend wirken. Die meisten erfolgreichen Unternehmer haben am Beginn ihrer Laufbahn irgendwann mal einen Betrieb in den Sand gesetzt. Erst wenn man weiß, wie das geht, kann man beim zweiten Anlauf die Anfängerfehler vermeiden.

Die meisten Firmengründer werden wohl behaupten, dass man zum Unternehmer geboren sein muss. Die notwendige Leidenschaft, Risikobereitschaft und Leidensfähigkeit kann man nicht erlernen. Entweder man hat sie oder man hat sie nicht.

Was bedeutet diese Erkenntnis für einen möglichen Existenzgründer? Er muss sich fragen, ob er diese und noch viel mehr Eigenschaften besitzt, um eine Existenzgründung erfolgreich durchführen zu können. Er muss wissen, dass er mit der Firmengründung sein bisheriges Leben aufgibt und anfängt, ein anderer Mensch zu sein und ein anderes Leben zu führen. Und er muss bereit sein, diese way of no return zu betreten. Zweifeln Sie an Ihrem Erfolg? Dann bleiben Sie lieber zuhause.

Ein amerikanischer Milliardär, der sich ohne jedes Geld und ohne jede Unterstützung hochgearbeitet hatte, wurde einmal gefragt, was einen erfolgreichen von einem erfolglosen Menschen unterscheidet. Seine Antwort war so simple wie richtig. Die erfolgreichen Menschen machen andere Dinge, als die erfolglosen Menschen.

Im Wort steckt es ja schon drin; der Unternehmer unternimmt etwas. Er sitzt nicht zuhause oder im Büro rum und wartet, bis die 8 Stunden Arbeitszeit vorbei sind, sondern er will etwas bewegen. Er will verändert, er will auch wichtig sein, er will Spuren hinterlassen. Einen großen Teil der Firmeninhaber geht es nicht darum, mehr Geld zu verdienen. Sie schauen sogar immer wieder mit Neid auf ihre gut abgesicherten Kollegen, die jeden Monat pünktlich zum 1. das Gehalt auf dem Konto haben. Aber diese Momente dauern nicht lange, denn mit Grausen denkt er daran, wie langweilig so ein Leben für ihn wäre.

Gehören Sie zu dieser Art von Menschen? Dann gründen Sie ein Unternehmen!